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Mettmann
Verein möchte ICE-Zug "Mettmann" nennen

Mettmann. André Bär, Vorsitzender des Vereins "Mettmann gegen Rechts", hatte im Bürgerausschuss den Antrag gestellt, dass die Verwaltung beauftragt werde, sich um eine sogenannte "ICE-Patenschaft" bei der Deutschen Bahn zu bemühen.

Die Deutsche Bahn AG bietet interessierten Städten an, für ihre ICE-Züge eine sogenannte Patenschaft zu übernehmen. Dies bedeutet, dass der Name der Stadt samt Stadtwappen an der Eingangstür des Waggons, der dem jeweiligen Führerstand am nächsten ist, ersichtlich sein wird. ICE-Patenschaften sind kostenlos. Durch eine solche Patenschaft werde der Name der Stadt Mettmann bekannter gemacht. Bär: "Die ICE-Züge fahren tagtäglich nicht nur durch Deutschland, sondern tragen den Namen der Stadt auch in die benachbarten Länder, die von den Zügen angefahren werden. Eine solche Patenschaft ist somit eine kostenlose Werbemöglichkeit für eine Stadt.

Die Stadtverwaltung hat vor diesem Hintergrund Kontakt mit der Deutschen Bahn aufgenommen, um grundlegende Modalitäten einer Patenschaft zu erfahren und in diesem Zusammenhang bereits Interesse an einer Patenschaft bekundet. Am 8. April wurde von der Bahn mitgeteilt, dass vor dem Hintergrund zahlreich vorhandener Städteanfragen es mittelfristig nicht möglich sei, einen ICE auf den Namen der Stadt Mettmann taufen zu können. Man habe das Interesse jedoch vermerkt und werde bei einer möglichen Realisierung Kontakt zu der Stadtverwaltung aufnehmen.

Vor einigen Jahren war ein Flugzeug der Lufthansa auf den Namen Mettmann "getauft" worden.

(cz)
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