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Mettmann
Verkehrskonzept mit vielen Fragezeichen

Mettmann: Verkehrskonzept mit vielen Fragezeichen
Künftig sollen die Autos über die Breite Straße und dann über die Poststraße (Einbahnstraße nach oben) zur Bahnstraße fahren. Die Flintrop-Straße wird beim Caritashaus für den Verkehr gesperrt. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Ulrich Goergens aus Mettmann ist gegen eine Schließung der Flintrop-Straße/ CDU lud zu einer Info-Runde ein. Von Christoph Zacharias

Ulrich Görgens, der an der Lutterbecker Straße wohnt, hat sich in einem 17-seitigen offenen Brief an den Bürgermeister gewandt und aus seiner Sicht der Dinge Stellung zum neuen Verkehrskonzept genommen. Görgens ist gegen eine Schließung der Flintrop-Straße im Bereich der Schwarzbachstraße. Seiner Meinung nach müssten die Bewohner der Peripherie dann zu große Umwege fahren, um in die Stadt zu kommen. "Die Bewohner des Goldbergs, Schellenbergs und des Stadtwaldes werden schnell feststellen: Wülfrath ist nicht weit." So gehe der Stadt Mettmann Kaufkraft verloren. Auch aus Süd sei es schwierig, die Innenstadt anzusteuern.

Auch ohne Sperrung der Flintrop-Straße werde es eine Verringerung des Verkehrs im Bereich des Jubi geben, so Görgens, Denn der heutige Verkehr aus Richtung Nordstraße mit Ziel obere Johannes-Flintrop-Straße werde gerne über die Seibelquerspange fahren. Görgens, der für die Sperrung eines Bereichs der Schwarzbachstraße ist, glaubt das dadurch der Verkehr flüssiger als bisher von der Flintrop-Straße in die Breite Straße fließen werde.

Görgens hat zwei Gefahrenpunkte ausgemacht: Die beiden Ampeln (Schwarzbachstraße/Hammerstraße) und Schwarzbachstraße/Seibelspange) hätten zur Folge, dass sich der Verkehr dort staut und es zu gefährlichen Situationen auf der Spange besonders im Winter (Gefällstrecke) komme. Zweiter kritischer Punkt: "Wie sollen Menschen gefahrlos bei 11 000 Fahrzeugen pro Tag über die Seibelstraße kommen? Der Mettmanner befürchtet außerdem, dass die Eichstraße künftig als Abkürzung genutzt werde. Diese Befürchtung teilt auch die CDU. Sie hatte im Planungsausschuss am 17. Juni die Verwaltung gebeten, welche Veränderungen vorgenommen werden müssen, damit nicht Autofahrer die Lutterbecker und Eichstraße als Abkürzung nutzen, beziehungsweise durch die beiden Straßen fahren, um einen Parkplatz zu finden.

Die CDU informierte gestern Nachmittag die Bürger über das neue Verkehrskonzept. Norbert Danscheidt, Bürgermeisterkandidat der CDU, wies noch einmal auf die schlechte Beschilderung an der Osttangente hin. Auch die Kreuzung Nordstraße/Berliner Straße (längere Linksabbiegerspur) müsse ebenso wie die an der Berliner Straße/Düsseldorfer Straße (längere Rechtsabbiegerspur) umgebaut werden. Ute Stöcker (CDU) fordert einen öffentlichen Parkplatz am Borner Weg für die Anwohner der Nordstraße.

Axel Ellsiepen, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, ist gegen eine Sperrung der Flintropstraße vor Hoffstaedter. "Es reicht, wenn man die Geschwindigkeit auf 7 km/h in der Breite und Flintrop-Straße reduziert und mehr Raum für Fußgänger schafft." Begrüßt wird hingegen die Sperrung der Schwarzbachstraße für den Individualverkehr vom Kiosk am Jubi bis zur Einfahrt Tiefgarage Kreissparkasse.

Quelle: RP
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