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Calm Down
Weihnachtliche Lieder aus vielen Ländern Europas

Calm Down: Weihnachtliche Lieder aus vielen Ländern Europas
Das Classic Arts Musik-Theater spielte und sang im evangelischen Gemeindezentrum Donaustraße. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Die Gruppe Classic Arts sorgte mit ihrem Konzert im evangelischen Gemeindezentrum Donaustraße für einen stimmungsvollen Abend. Von Hanna Eisenbart

Classic Arts hat seit Jahren auch in Mettmann einen guten Namen, und die Musik begeisterte Truppe um Reinhard Dix kam auch in diesem Jahr wieder in das evangelische Gemeindezentrum an der Donaustraße, um ihren treuen Anhängern musikalische Leckerbissen zu servieren.

Weihnachtliche Lieder aus vielen Ländern Europas hatte der "Motor" dieser Gruppe zusammengesucht, und neben alten Volksweisen fanden die Zuhörer auch so bekannte Komponisten wie Camille Saint Saens, Jean Sibelius und den Düsseldorfer Oskar Gottlieb Blarr. Zwei neue Sopranistinnen (Yoko Hiseda und Sabrina Gilbert) sind noch nicht lange dabei, haben aber, wie Juliane Löffler (der "Ersatzmotor") erklärte, toll ins Team gefunden.

Mittlerweile hat Classic Arts ein kleines Instrumentalensemble an seiner Seite, das aus dem altbewährten, hervorragenden Arthur Keilmann am Klavier, Thomas Löffler (Cello) und Stephan Günther (Schlagzeug) besteht und die Liedvorträge wunderbar abrundete.

Die drei weiteren Sänger sind den Freunden von Classic Arts bestens bekannt: Juliane Löffler hat ihren warm klingenden Alt vielleicht noch verbessert und Ulrich Höddinghaus (Bariton) und Reinhard Dix (Bass) sind nach wie vor auch bei höchst anspruchsvollen Passagen einfach gut.

Eingebettet in die unterschiedlichsten Lieder zur Weihnachtszeit garnierten die Sänger/innen das Programm mit nachdenklich stimmenden, aber auch humoristischen kleinen Geschichten.

Einer der musikalischen Höhepunkte war die Weihnachtsphantasie von Gustav Böhm und Arthur Keilmann glänzte mit einem Potpourri zu Herzen gehender Weihnachtsmelodien.

Was die fünf Sänger in stets wechselnder Besetzung, ein jeder immer wieder solistisch eingebunden, zu leisten hatten, kann nicht hoch genug bewertet werden. Absolut sauber intoniert und das Ganze über zweieinhalb Stunden - Respekt.

Eine dramaturgisch gekonnte Inszenierung war das Stück "I wonder as I wander" von Benjamin Britten. Hier schritt Ulrich Höddinghaus von außen kommend durch den Raum und die Weihnachtsgeschichte erklang, eine ergreifende Prozession.

Die Petersburger Schlittenfahrt ist mittlerweile ein Muss bei vorweihnachtlichen Konzerten, und Arthur Keilmann absolvierte diesen musikalischen Spaß mit seiner Frau Rita offensichtlich hoch vergnügt.

Gemeinsam gesungene Weihnachtslieder und einige Zugaben beendeten den stimmungsvollen Abend mit dem festen Versprechen, spätestens im nächsten Jahr wiederzukommen.

Quelle: RP
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