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Kreis Mettmann
Weizenernte liegt 30 Prozent unter Vorjahresergebnis

Kreis Mettmann. Der starke Niederschlag im Juni macht den Bauern immer noch zu schaffen. "In diesem Jahr merken wir deutlich, dass wir unter freiem Himmel und eben nicht in einer wetterunabhängigen Produktionshalle arbeiten", sagt Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV). Er hofft, dass die Weizenernte jetzt nicht zur Hängepartie wird.

Der RLV rechnet damit, dass die Erträge beim Weizen 25 bis 30 Prozent unter denen des Vorjahrs liegen. Auch die Hektolitergewichte liegen in einer Bandbreite von 68 bis 80 kg/hl deutlich niedriger als in der Region üblich. Aufgrund der wenigen Sonnenstunden sind die Weizenkörner klein und es kam vermehrt zu so genannten Schmachtkörnern, so der RLV. Nordrhein-Westfalen war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit im Juni 155 Stunden anstatt der durchschnittlichen 184 Stunden und mit aufgerundet 180 Stunden im Juli anstatt der durchschnittlichen 187 Stunden ein sonnenscheinarmes Bundesland.

Im Juni hat es fast doppelt so viel Niederschlag gegeben: Vor allem der Juni war zu nass mit gut 150 l/m² anstatt der durchschnittlichen 84 l/m². Zwar war der Juli nach den Ergebnissen des DWD im Schnitt sehr trocken und die Gersten- und Rapsernte konnte zügig eingebracht werden.

Quelle: RP
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