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Mettmann
Werbegemeinschaft macht Miese

Mettmann: Werbegemeinschaft macht Miese
Axel Ellsiepen ist Chef der Mettmanner Werbegemeinschaft. FOTO: dj
Mettmann. Im vergangenen Jahr verzeichnete Mettmann Impulse 17.295 Euro Verlust. Von Oliver Wiegand

Sperrung der Schwarzbachstraße, die Bilanz von Blotschenmarkt und Weinsommer - bei der Generalversammlung der Werbegemeinschaft Mettmann Impulse gab es viele interessante Themen. Einige Schlaglichter.

Finanzsituation: Das vergangene Jahr schloss mit einem Minus von 17.295 Euro in der Kasse ab. Die Summe setzt sich zusammen aus den Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung (-4000 Euro) sowie dem Blotschenmarkt (-7000 Euro). Dazu kommen noch mal knapp 6000 Euro für Ausgaben des Vorstands, der im vergangenen Jahr unter anderem eine gut besuchte Podiumsveranstaltung zur Bürgermeister-Wahl organisiert hatte. Weil man 2014 noch einen Überschuss von knapp 3000 Euro in der Kasse hatte, fehlten insgesamt sogar knapp 20.000 Euro. Der Verein hatte allerdings Rücklagen in Höhe von knapp 70.000 Euro, so dass das Minus erst mal nicht so ins Gewicht fällt. Vorsitzender Axel Ellsiepen sagte allerdings: "Das können wir nicht jedes Jahr so machen." Eine Maßnahme: Die Mitglieder werden für die Weihnachtsbeleuchtung wieder zur Kasse gebeten.

Sperrung der Innenstadt: Aus Sicht der Werbegemeinschaft gibt es bei der Umgestaltung der Innenstadt eine Prioritätenliste. An erster Stelle stehe ganz klar, die "fußläufige Frequentierung" der Innenstadt, so Ellsiepen. Erst dahinter rangieren die gute Erreichbarkeit mit dem Bus und die Verschönerung des Jubiläumsplatzes. An letzter Stelle steht aus Sicht der Werbegemeinschaft die Entlastung der Verkehrssituation in der Mettmanner Innenstadt. Bei einem Hintergrundgespräch mit Vertretern der Stadt und Fachleuten aus dem Handel habe man "der Politik eine Entscheidungshilfe" gegeben. Das Gespräch, in dem es vor allem um Umsatzeinbußen nach der Sperrung der Schwarzbachstraße ging, habe dazu geführt, dass die Straße jetzt wieder befahrbar sein. "Dafür möchte ich der CDU danken", sagte Ellsiepen.

Blotschenmarkt: In diesem Jahr wird es wieder 52 Buden geben. Allerdings will man darauf achten, nicht wieder mit einem Verlust aus dem Weihnachtsmarkt heraus zu gehen. Auch nach dem Blotschenmarkt sollen wie im Vorjahr noch vier bis fünf Buden in der Innenstadt aufgebaut werden.

Weinsommer: Das Fest war im vergangenen Jahr erfolgreich und wird dieses Jahr sogar noch größer als geplant. Angedacht sind Buden auch in der Innenstadt, an die die Gäste ausweichen können, wenn es auf dem Markt zu voll wird.

Ausblick: Im nächsten Jahr steht die Sanierung der Breite- sowie der Flintropstraße an. Die Händler werden bis zu achtmonatige Bauarbeiten dulden müssen. Sie befürchten Umsatzeinbußen.

Quelle: RP
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