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Mönchengladbach
164 Einsätze zu Silvester für Polizei und Feuerwehr

Mönchengladbach. Einsatzintensiv, aber ohne besonderen Vorkommnisse - so lautet die Silvester-Bilanz aus Sicht von Polizei und Feuerwehr. Die Polizei musste zu insgesamt 124 Einsätzen ausrücken, 40 davon hatten einen Silvesterbezug. So wurden acht Körperverletzungen und zwei gefährliche Körperverletzungen registriert. In einem Fall kam es zu einer Widerstandshandlung und in zwei Fällen wurden Anzeigen wegen Beleidigungen auf sexueller Basis aufgenommen. Insgesamt wurden zehn Personen wegen Aggressionsdelikten oder wegen übermäßigen Alkoholkonsums in Gewahrsam genommen und 16 Platzverweise ausgesprochen.

Bei der Feuerwehr liefen 140 Einsätze auf. In der Zeit von 22 bis 7 Uhr verstärkten die Mönchengladbacher Hilfsorganisationen, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, den Rettungsdienst der Feuerwehr mit jeweils einem Rettungswagen. In diesem Zeitraum fielen 50 Rettungsdiensteinsätze an. Gründe für die Einsätze waren unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern, zu hoher Alkoholkonsum oder Verletzungen nach Schlägereien. Außerdem kam es zu sieben Kleinbränden.

Am Loosenweg alarmierten Passanten vorsorglich die Feuerwehr, da sie von dem Brand einer Erdgeschosswohnung ausgingen. Nach Eintreffen der alarmierten Einheiten stellte sich heraus, dass Unrat im Keller brannte. Dieser konnte durch einen eingesetzten Trupp mit Kleinlöschgerät endgültig erstickt werden. Danach wurde das Gebäude belüftet. Am Ende verzeichnete die Feuerwehr weniger Einsätze als im Vorjahr.

(gap)
 
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