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Mönchengladbach
18 Bewerber für Wurff-Nachfolge

Mönchengladbach. 17 Männer und eine Frau wollen Nachfolger des abgewählten Baudezernten Andreas Wurff werden. Ob einer von denen, die ihre Bewerbung auf die Ausschreibung hin an Oberbürgermeister Reiners geschickt haben, zum Zuge kommt oder doch noch ein anderer Kandidat auftaucht, wird schon bald klar sein. Von Ralf Jüngermann

Denn am 17. Juni muss der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Personalie entscheiden, um eine teure Sondersitzung zu vermeiden. Entsprechend werden die Gespräche mit den Kandidaten schon sehr bald geführt werden. Die Liste, die der Oberbürgermeister gestern an alle Fraktionen schickte, enthält ungefähr das, was zu erwarten war: drei Bewerber, die aufgrund ihres Lebenslaufes ernsthaft in Frage kommen - und einige Kuriositäten. Zu denen zählt ein vom Volk gewählter Bürgermeister aus dem Saarland, der noch fünf Jahre Amtszeit vor sich hat, aber offenbar ein Dezernenten-Amt in Mönchengladbach spannender findet. Dazu gehört auch ein Mann von nicht einmal 30 Jahren, der es bisher zu einer leitenden Position in einem Hausmeister- und Reinigungsunternehmen gebracht hat. Und dazu gehört unglaublicherweise ein früherer Chef von Andreas Wurff.

Ein Drittel der Bewerber ist älter als 55 Jahre, was für Erfahrung, aber nicht zwangsläufig für Aufbruch spricht. Mehrere der Interessierten haben Erfahrung in vergleichbaren Bereichen, zum Teil in Städten und Kreisen, die kleiner sind als Gladbach, zum Teil aber auch in ähnlich großen oder größeren Städten. Und ein paar potenziell interessante Seiteneinsteiger gehören auch dazu, über deren wahre Qualifikation erst ein vertiefendes Gespräch Aufschluss geben wird. Zwei Bewerber haben Mönchengladbach als Wohnsitz; beide werden es nicht in die engere Wahl schaffen. Das Vorschlagsrecht für den Dezernenten hat die CDU. Die SPD wird den CDU-Kandidaten mitwählen, so wie es die CDU umgekehrt bei Dörte Schall, der ersten Personalentscheidung der Großen Koalition, getan hat.

Quelle: RP
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