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Mönchengladbach
20.000 Euro Spenden für den Kinderschutzbund

Mönchengladbach: 20.000 Euro Spenden für den Kinderschutzbund
Sechs Mitglieder der Handarbeitsgruppe Strickmäuse bei ihrem Freitagstreffen in den Räumen des Kinderschutzbundes (v.l.): Inge Neues, Heidrun Heinrichs, Maria Reiher, Ingrid Wassill, Gertrud Müller und Gertrud Wassenberg. FOTO: Denisa Richters
Mönchengladbach. Der Leo Club, die Jugend der Lions, und die Damen, die sich Strickmäuse nennen, waren für den Verein im Einsatz. Von Denisa Richters

Diesen Verein gibt es seit vier Jahrzehnten und seine Arbeit ist aktueller denn je - wie der traurige aktuelle Fall des offenbar von seinem eigenen Vater getöteten Säuglings deutlich macht. Der Kinderschutzbund (DKSB) hilft Mädchen und Jungen in Notsituationen, bei Extremsituationen wie Scheidung, hilft bei der Erziehung, wenn die Eltern zum Beispiel überfordert sind. Der Ortsverband Mönchengladbach wurde 1978 gegründet, hat mit Beate Gothe eine engagierte Vorstandsvorsitzende, mit Mareike Eßer und ihrer Mutter Heidrun Eßer zwei starke Frauen an der Spitze des Teams. Das Wichtigste aber ist, dass Spenden fließen, damit der Verein seine Arbeit zum Wohl der Kinder (mit Betreuungsräumen an der Hindenburgstraße) fortsetzen kann.

Groß war deshalb die Freude über zwei Spenden in Höhe von insgesamt mehr als 20.000 Euro, die dem DKSB jetzt übergeben wurden: Der Leo Club, die Jugendorganisation des Lions Clubs, übergab gleich 14.200 Euro. Es ist der Erlös des besonderen Adventskalenders, den der Leo Club bereits seit 17 Jahren auflegt. 3500 Stück wurden für jeweils fünf Euro verkauft. Das Besondere: Hinter jedem Türchen findet sich das Logo eines Sponsors, allesamt aus Mönchengladbach. Unter den Käufern der nummerierten Kalender werden Preise im Wert von 20 bis 400 Euro verlost. "Der Erlös geht immer zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Mönchengladbach", sagt Sarah Franke-Hempsch. Diesmal an den Kinderschutzbund.

Die Strickmäuse sind hingegen immer für diesen Zweck aktiv. Es ist eine Runde von Damen, die vor allem eines perfekt beherrscht: Stricken. Puppen, Socken, Figürchen in Borussia-Farben, Baby-Zubehör - es gibt nicht, was die Strickmäuse nicht stricken können. Dafür sammeln sie Wollspenden, manchmal wird auch Wolle im Angebot gekauft. Zehn Kilometer verstrickt die Runde, die sich jeden ersten Freitag im Monat um 9.30 Uhr beim Kinderschutzbund trifft (dann kann auch gekauft werden), pro Monat im Jahr. Für ihre Werke gibt es schon Stammkunden, manches wird auch verkauft - in der Vorweihnachtszeit oder auf Märkten. 5900 Euro sind 2017 so zusammengekommen.

Quelle: RP
 
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