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Mönchengladbach
2013 begann ein neuer Lebensabschnitt

Mönchengladbach. 2013 ist Jürgen Fränken als Informatiker in Rente gegangen. Das war der Zeitpunkt, an dem für ihn und seine Frau ein neuer Lebensabschnitt begann - den sie gemeinsam ohne ihre vielen Verpflichtungen neben der Arbeit im Krankenhaus angehen wollten.

So trat Beate Fränken nicht mehr zur Wiederwahl beim Stadtsportbund an. Sie reduzierte den Einsatz als vom Gericht eingesetzte Betreuerin für volljährige Menschen, die für ihre eigenen Angelegenheiten nicht sorgen können, stark: Statt 13 sind es nur noch drei, und das nun ehrenamtlich. Dazu kümmert sie sich um zwei ehemalige Kolleginnen, die ihr Versorgungs-Vollmacht erteilt haben.

"Mein Mann und ich haben nun mehr Zeit, gemeinsam etwas zu unternehmen", sagt sie. Da sind Wandern und Radtouren ("Auch mal mit einer Übernachtung") oder Reisen: Vergangenes Jahr war es zum Beispiel eine Hurtigruten-Kreuzfahrt entlang der norwegischen Küste, demnächst geht es nach Ecuador mit den Galapagos-Inseln: "Wir wollen jetzt gemeinsam noch viel von der Welt sehen."

Und dann ist da immer noch ihr Sport: Schwimmen. Sie hat spät damit begonnen, mit fast 13 erst. "Und ich war auch nie eine Top-Athletin." Aber es hat zu dem einen oder anderen Titel über den einer Stadtmeisterin hinaus gereicht. Nach der "Kinderpause" hat sie wieder angefangen. In der "Mastersklasse" der Älteren (das geht bereits bei 25 Jahren los) wurde sie zum Beispiel noch 2013 Zweite bei den Westdeutschen Meisterschaften. "Sport ist mir ganz wichtig, um fit und gesund zu bleiben", sagt sie. Dafür schwimmt sie im Vitusbad zweimal wöchentlich ihre zwei, zweieinhalb Kilometer in der Stunde. Und sagt: "Ich freue mich, wenn ich mit 20 Jahre Jüngeren die Treppen rauf laufe und nicht so außer Atem bin wie andere."

(oes)
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