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Mönchengladbach
21 Gesellen bei der Konditor-Innung

Mönchengladbach. Sie sind die Fachleute für Süßes und kennen sich bestens mit Schokolade und Co. aus. Für 17 Konditorinnen und vier Konditorei-Fachverkäuferinnen hat die Gesellenzeit begonnen, nachdem sie nun die Lossprechung durch die Konditor-Innung Niederrhein erfahren haben. Obermeister Manfred Groth von der Innung Mönchengladbach sprach von einer "Sternstunde des Lebens". "Einen Beruf zu lernen, ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Den Gesellenbrief in der Tasche und das eigene Leben in die Hand nehmen, das muss jetzt das Ziel der jungen Gesellen sein", sagte er bei der Lossprechungsfeier.

Groth hob den hohen Stellenwert des Handwerks hervor. Es sei falsch zu glauben, nur wer einen hohen akademischen Abschluss habe, sei nützlich für die Gesellschaft. Trotzdem sei es seit Jahren nicht einfach, die Ausbildungsstellen im Bereich der Konditorei-Fachverkäuferin und des Fachverkäufers zu besetzen. Anders sieht es bei den Konditoren aus. Das Interesse, diesen Beruf zu ergreifen, ist ungebrochen groß. Groth erinnerte daran, dass gerade Patissières und Konditoren weltweit gesucht würden. "Wer ein wenig Englisch kann, hat die Möglichkeit, die Welt mit seinem Beruf zu entdecken", sagte der Obermeister, der selber unter anderem in der Schweiz tätig war. Aber auch die Industrie im Bereich der Süßwaren braucht die entsprechenden Fachkräfte.

(tre)
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