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Mönchengladbach
21 Maßnahmen sollen die Innenstadt zukunftsfähig machen

Mönchengladbach: 21 Maßnahmen sollen die Innenstadt zukunftsfähig machen
Wasserfläche mit Außengastronomie anstelle des Geroweiher-Parkplatzes. FOTO: Stadt
Mönchengladbach. Zweieinhalb Jahre Arbeit. Fünf Handlungsfelder - Wasser, Mobilität, Architektur, Licht und Grün. Ebenso viele Handlungsräume - Altstadt, Kulturgarten, Gladbachtal, Verkehrsachsen und angrenzende Bereiche. Von Jan Schnettler

Und 21 konkrete Maßnahmen, die sich aus all dem ableiten: Die Stadtverwaltung legt der Politik ab kommender Woche den lange erwarteten Rahmenplan Abteiberg zum Beschluss vor. Und ist davon überzeugt, dass dieser die Zukunft der Innenstadt sichern wird. "Mehr Qualität führt zu einem Einwohnerzuwachs, einer Kaufkrafterhöhung und zieht neue Privatinvestitionen nach sich", sagt Technischer Beigeordneter Gregor Bonin.

So wird angestrebt, das typische Stadtbild der mittelalterlich geprägten Altstadt herauszuarbeiten und weiterzuentwickeln. Dies soll etwa durch gezieltere Gestaltungsberatungen bei Neu- und Umbauten erreicht werden. Die angedachte Markthalle auf dem Kapuzinerplatz wird als angestrebtes Ziel benannt, ebenso der Durchstich zum Museum und die Herausarbeitung der Stadtmauer. Die Hindenburgstraße soll im oberen Abschnitt baulich verengt, die Grünflächen am Sonnenberg geordnet werden. Der Parkplatz am Dicken Turm könnte zugunsten einer Außengastronomie umgestaltet werden. Eine (gläserne) Überdachung des Rathaus-Innenhofs wird angedacht, Brunnenhof und Propsteigarten sollen geöffnet und so erlebbar gemacht werden. Die Abteistraße soll zum "Kulturweg am Abteiberg" avancieren.

Der Hans-Jonas-Park soll quasi auf links gedreht werden. Große Eingriffe zeichnen sich auch für Haus Erholung ab: Überdachung der Tiefgarageneinfahrt, Aufgabe der benachbarten Turnhalle (mit Ersatzangebot im alten Zentralbad am Berliner Platz) und Investorenauswahlverfahren für ein neues Nutzungskonzept mit Hotelbetrieb etwa. Der Geropark soll zum Stadtpark mit Wasserelementen werden, eventuell mit darunterliegender Tiefgarage. Wasser als zentrales Gestaltungselement soll auch bei der Neuausrichtung der Lüpertzender Straße eine wichtige Rolle spielen. Am Berliner Platz soll ein Büro- und Verwaltungsturm als neue Landmarke entstehen. Im Detail wird die RP die einzelnen Aspekte des Rahmenplans Abteiberg in der Mittwochsausgabe darstellen.

Der Rahmenplan ist gedacht, zum wesentlichen Bestandteil der Stadtentwicklungsstrategie MG+ werden und zugleich als städtebauliche Grundlage für das Integrierte Handlungskonzept Alt-Mönchengladbach zu dienen, mit dem Fördermittel zur Umsetzung einiger Maßnahmen erzielt werden sollen. Im Zuge der Aufstellung dieses Handlungskonzeptes soll es eine weitgehende Bürgerbeteiligung geben, die mit dem Innenstadt-Dialog bereits begonnen hat.

Quelle: RP
 
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