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Mönchengladbach
253 neue Gesellen für das Handwerk

Mönchengladbach. Die Zeit des Lernens ist vorbei. Nun gilt es, sich weiterzuentwickeln. Die jungen Handwerker sind Teil eines großen Wirtschaftszweigs und wichtig für die Stadt. Von Christian Lingen

Sie sind eine Gruppe Menschen, mit denen jeder irgendwann zu tun hat. Ohne Handwerker geht gar nichts. Sie sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Im Mönchengladbacher Handwerk gibt es seit gestern 253 Gesellen mehr. Bei der großen Lossprechungsfeier in den Räumen der Stadtsparkasse wurden die Lehrlinge von Gerd Peters, dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf, zu Gesellen ernannt.

"Ihr habt eine Leistung hingelegt, auf die Ihr wirklich stolz sein dürft", lobte Kreishandwerksmeister Frank Mund die jungen Gesellen. Zum achten Mal fand die Lossprechungsfeier in den Räumen der Stadtsparkasse statt. Die Verbindung zwischen beiden liegt in der Regionalität. "Wir befinden uns hier in der Metropolregion Rheinland. Unternehmen stellen sich inzwischen die Frage, ob es nicht besser wäre, sich hier anzusiedeln", sagte Sparkassenchef Hartmut Wnuck. Die abgeschlossene Ausbildung sei ein Schlüssel für die Zukunft der Gesellen, erklärte Gerd Peters. Es gehe darum, sich ständig weiterzuentwickeln.

"Sie werden in den nächsten Jahren durch ihre Berufstätigkeit Mönchengladbach mitgestalten", sagte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in seinen Grußworten. Ein Problem sei der Fachkräftemangel. "Viele Unternehmen würden gerne noch mehr ausbilden, finden aber keine Jugendlichen", sagte Reiners. Michael Grosse, der Generalintendant des Theaters, sprach über Emotionen. "Wir leben in einer Zeit, in der Optimierung alle antreibt. Emotionen aber kann man nicht messen", sagte er und rief auf, ruhig einmal Schwächen zuzulassen, um dann aus ihnen zu lernen.

Musikalisch wurde die Lehrlingslossprechung vom Jugendblasorchester der Musikschule begleitet.

Quelle: RP
 
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