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Mönchengladbach
320 neue Gesellen für das Handwerk in der Stadt

Mönchengladbach. Das Handwerk kommt eigentlich aus dem Mittelalter und ist damit ein Wirtschaftszweig, der sich so lange gehalten hat wie kaum ein anderer. Die Betriebe in Mönchengladbach wachsen und seit gestern gibt es 320 junge Gesellen im Handwerk mehr. Die Kreishandwerkerschaft hatte zur Lossprechungsfeier in das Forum der Stadtsparkasse geladen. Andreas Ehlert, der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, sprach die Gesellen los.

"Leistungsfähigkeit setzt Zufriedenheit voraus. Ihr habt in der Ausbildung technische und menschliche Werte vermittelt bekommen. Diese Mischung wird zu einer beruflichen Zufriedenheit führen", sagte Kreishandwerksmeister Frank Mund. Hausherr Hartmut Wnuck sprach die Digitalisierung an. "Sie wird dafür sorgen, dass es im Handwerk auch in Zukunft attraktive Arbeitsplätze geben wird", sagte der Sparkassenchef. Oberbürgermeister Hans Wilhem Reiners scherzte: "Vielleicht sieht man sich mal wieder. Auch ein Oberbürgermeister braucht hin und wieder einen Handwerker. Nur die Friseure verdinen an mir nichts."

Leonie Münster sprach stellvertretend für die Gesellen und erklärte, dass das Handwerk Werte erschaffe. Borussias Stadionsprecher Torsten Knippertz sorgte für den amüsanten Teil der Feier. In einer Motivationsrede kommentierte er ein Fußballspiel und brachte Begriffe aus dem Handwerk ein, ehe er es in einem selbst komponierten Lied besang. In Vorbereitung auf die Lossprechung fragte er die Gesellen wie im Stadion: "Seid ihr bereit?"

(cli)
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