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Mönchengladbach
417 sanierte Wohnungen im vergangenen Jahr

Mönchengladbach. Die Energiewende fängt zuhause an: In Mönchengladbach wurden im vergangenen Jahr 417 Wohneinheiten energetisch saniert. Dafür flossen von der KfW-Bank rund vier Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln. Das teilte die IG BAU Düsseldorf mit. Die Bau- und Umweltgewerkschaft: "Jede Energiespar-Sanierung zählt." Es gebe allerdings noch viel Luft nach oben. "Fenster, Fassaden, Dächer, Heizungsanlagen - gerade bei Nachkriegsbauten aus den 50er, 60er und 70er Jahren haben wir großen Nachholbedarf", sagt IG-BAU-Bezirkschefin Doris Jetten. Viele dieser Häuser hätten "noch nie einen Dämmstoff gesehen" und müssten dringend auf die heutigen Standards gebracht werden.

Die IG BAU appelliert an Haus- und Wohnungsbesitzer, auf die Förderung durch das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" zurückzugreifen. "Angesichts steigender Heizkosten ist jede energetische Sanierung eine Investition in die Zukunft", so Jetten. Hierfür sei seit April ein Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Baukosten möglich.

"Gleichzeitig ist der Bund noch stärker gefordert. Wenn der Energiebedarf der Häuser bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent sinken soll, dann muss die Regierung das Sanieren und Modernisieren noch attraktiver machen - und dafür mehr Geld in die Hand nehmen", führt Jetten weiter aus.

Einzelheiten zu den Förderprogrammen der KfW sind abrufbar unter www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/.

Quelle: RP
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