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Internetseite Auf Chinesisch
500 000 Chinesen interessieren sich für Borussia

Mönchengladbach. Borussia hat 980 Fanclubs fast in aller Welt, sogar im Irak, Neuseeland und Nigeria. In Fernost jedoch gibt es noch keinen. Nun will der Bundesligist seine Bekanntheit vor allem in China steigern. Es gibt jetzt eine chinesische Version der Borussia-Homepage (www.borussia.de/chinese), zudem werden Nachrichten aus dem Borussia-Universum schon länger auf den chinesischen Social-Media-Plattformen Sina Weibo und Tencent verbreitet. "China ist ein gigantischer Markt, es gibt dort sehr viele Menschen, die eine große Affinität zum Fußball haben", sagt Mediendirektor Markus Aretz.

Anders als in Japan und Korea, wo die Fans sehr auf Spieler fixiert sind, haben die Chinesen ein allgemeines Interesse am Fußball und verfolgen die wichtigen europäischen Ligen. Der FC Bayern ist einige Schritte weiter, nach dem Telekom-Cup im Borussia-Park im Juli reist der Rekordmeister nach China. Borussia will sich zunächst positionieren. "Unsere Social-Media-Angebote werden von 500 000 Chinesen verfolgt, das zeigt, welche Popularität Borussia schon hat.

Da war es ein logischer Schritt, das Online-Angebot zu erweitern", sagt Aretz. Nach der englischen (2011) und der spanischen (2013) ist es die dritte fremdsprachige Version der Borussia-Seite. Chinesische Redakteure einer Agentur in München übersetzen die Inhalte, die von der Borussia-Medienabteilung ausgewählt werden. "Wir überlegen natürlich, was Sinn macht für die Fans in China", sagt Andreas Cüppers, der sich um das Social-Media-Angebot der Borussen kümmert.

Spielberichte, Berichte von den Pressekonferenzen, Historisches, aber auch spezielle Grüße wie zum chinesischen Neujahrstag werden eingespielt. Immerhin: Die Raute bleibt auch auf der chinesischen Seite die Raute.

(kk)
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