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Mönchengladbach
50.000 Euro: Lebenshilfe würdigt Sponsoren

Mönchengladbach. Etwa 50.000 Euro erhielt die Lebenshilfe in jüngster Zeit an Spenden. Ansässige Banken, Karnevals- und Schützenvereine, das Gymnasium Odenkirchen und Privatpersonen hatten großzügig gegeben, um den Handlungsspielraum der Elternvereinigung von geistig behinderten Menschen zu erhöhen. Das sollte nicht mit schnöden Schreiben abgetan werden. Als Dankeschön organisierte die Lebenshilfe einen Empfang, um die Hilfe von insgesamt 16 Spendenvertretern mit Urkunden und Blumen in einer persönlichen Begegnung zu honorieren. Von Angela Wilms-Adrians

"Wir wollten uns dieses Mal nicht, wie sonst üblich, einfach nur schriftlich bedanken. Wir möchten, dass Sie in persönlicher Atmosphäre die Einrichtung und Personen kennenlernen und sehen, was die Lebenshilfe überhaupt macht", sagte Vorsitzender Robert Jansen in der Begrüßung. Er verriet, dass dank der Spenden eine Vielzahl von Maßnahmen im ambulanten Bereich und Anschaffungen in den Wohnstätten möglich waren. Dazu zählten neue Sonnenschutzmarkisen, ein Heimkino, Gartenmöbel, Fahrzeuge, Gruppenausflüge und vieles mehr. "Wir nehmen die Spendengelder für das, wo Geld fehlt", freute sich denn auch Geschäftsführerin Gundula von Nell, dass so nun vieles finanziert werden kann, für das üblicherweise kein Geld bewilligt wird. Eine Gruppe um den Sportlehrer Alfred Schenk zeigte mit großem Eifer zur Darbietung "Chinesische Bewegungslehre" ein Beispiel der angebotenen Aktivitäten. Wichtig seien hierbei, die Förderung von zwischenmenschlichen Beziehungen, Spaß und gesundheitliche Aspekte, so Schenk. Bei Führungen durch das Haus konnten die Besucher sehen, wie die ehemalige Wohnstätte für Menschen mit Behinderung zum Verwaltungssitz umgebaut wurde. Bewohner- und Badezimmer wurden zu Büros und Räumen für die ambulanten Dienste, das Programm der Schulbegleitung, Kunst und Bewegung. Mit Koffer und Reiseimpressionen macht Andrea Samsa in einem Zimmer Lust auf das neue Projekt "Tour Zeit".

"Jetzt ist alles unter einem Dach", frohlockte Jordan in Anspielung auf einen alten Werbeslogan. Die Konzentration empfindet ebenso van Nell als große Erleichterung. Dazu erklärt sie im Besprechungsraum: "Hier sind viele kleinteilige Betreuungsverhältnisse zu regeln. Früher war das schwieriger, weil alles über das Stadtgebiet verteilt war. Jetzt ist es leichter als Lebenshilfe in eine Richtung zu marschieren."

Quelle: RP
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