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Mönchengladbach
6000 Euro für die Drogenberatung

Mönchengladbach. Mit der Spende der Sparkasse soll die Computer-Anlage erneuert werden. Von Bent Langner

Die Sonne strahlt und lässt den Raum der Drogenberatung hell aufleuchten, als die große Spende überreicht wird. Werner Hoba, Filialdirektor der Stadtsparkasse, überreicht Achim Brasseler, Leiter der Beratungsstelle, und Heinz-Josef Claßen, Geschäftsführer, die Ausschüttung des PS-Zweckertrags von der Stadtsparkasse in Höhe von 6000 Euro. Das Geld kommt über die landesweite PS-Lotterie der Sparkasse zusammen.

Die finanzielle Unterstützung wird auch dringend benötigt. Das Haus an der Waldnieler Straße gehört der Stadt, weil hier mal die Bundesstraße lang sollte. Jetzt ist hier stattdessen die Drogenberatung und wenn diese etwa etwa die Wände Streichen oder Schilder anbringen will, so muss der Verein dies selbst bezahlen. "Aber unser Verein ist natürlich nicht auf Wachstum ausgelegt", erklärt Claßen. Man ist also auf Spenden wie die der Sparkasse angewiesen.

Wofür das Geld eingesetzt werden soll, wissen Claßen und Brasseler schon: Für eine einheitliche Vernetzung der EDV der Beratungsstelle und der Außenstelle in Rheydt zum Beispiel, außerdem für eine bessere Unterbringung des Computer-Servers. "Der steht zur Zeit in einem Beratungszimmer. Die Dinger werden ganz schön laut, da kann man ja kaum beraten", beschreibt Claßen die Problematik. Außerdem sollen neue Schilder als bessere Wegweiser dienen, weil der Altbau und sein Anbau bis jetzt zu Verwirrung bei Besuchern führen können. "Die Leute, die hierher kommen haben ja oft Hemmungen, wenn es dann unübersichtlich ist, verliert man schnell den Mut", sagt Brasseler.

Filialdirektor Hoba sagt, dass Engagement der Drogenberatung habe man unterstützenswert gefunden und deshalb gerne deren Wunsch erhört und das Geld gespendet. Und das nicht zum ersten Mal. "In den vergangenen Jahren haben wir um die 56 000 Euro an die Drogenberatung gespendet", hat Hoba ausgerechnet.

Quelle: RP
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