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Mönchengladbach
9. November 1938: Juden und Christen gedenken der Opfer

Mönchengladbach. Unter dem Motto "Erinnerung für die Zukunft" gedenken die Stadtverwaltung, die jüdische Gemeinde sowie die christlichen Gemeinden am heutigen Montag, 9. November, den Opfern der Reichspogromnacht von 1938. Um 17.30 Uhr beginnen die Gedenkfeierlichkeiten zunächst mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal der zerstörten Synagoge Blücherstraße.

Anschließend beginnt um 18 Uhr die Gedenkveranstaltung der jüdischen Gemeinde in der Synagoge, Albertusstraße 54. Dort werden neben jüdischen Vertretern auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Hans-Ulrich Rosocha, evangelischer Pfarrer und Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, ein Grußwort sprechen. Wer möchte, kann anschließend nur wenige Häuser weiter zudem noch den Ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Albertuskirche, Albertusstraße 40, besuchen. Dieser steht unter dem Motto "Vom Unsagbaren will ich sprechen". Die Predigt wird gehalten von Pfarrer Till Hüttenberger.

(ls)
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