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Mönchengladbach
91-Jähriger stirbt fünf Tage nach Unfall in Klinik

Mönchengladbach. Der 91 Jahre alte Fußgänger, der am Freitag vergangener Woche auf der Mönchengladbacher Zeppelinstraße von einem Motorradfahrer erfasst und lebensgefährlich verletzt wurde, ist in der Klinik gestorben. Die Polizei zählte viele schwer verletzte Fußgänger in dunkler Jahreszeit.

Der Mann erlag seinen schweren Kopfverletzungen. Der 91-Jährige hatte am 29. Dezember gegen 19 Uhr die Fahrbahn überqueren wollen, als er vom Motorradfahrer angefahren wurde. Beide kamen zu Fall. Der 91-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Düsseldorfer Unfallklinik geflogen. Auch der 58 Jahre alte Motorradfahrer war bei dem Unfall schwer verletzt worden.

Immer noch im Krankenhaus liegt der 79-jährige Fußgänger, der am Silvestermorgen beim Überqueren der Dr.-Carl-Goerdeler-Straße in Wickrath lebensgefährlich verletzt wurde. Er war gegen 7.55 Uhr von einem Auto erfasst worden. Auch er zog sich unter anderem schwere Kopfverletzungen zu.

"Sein Zustand ist immer noch kritisch", sagte Polizeisprecherin Isabella Hannen gestern auf Anfrage. Der 57 Jahre alte Fußgänger, der am 30. November bei einem Unfall auf der Aachener Straße ebenfalls lebensgefährlich verletzt wurde, habe dagegen das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen können. Er war gegen 19.45 Uhr auf der Straße von einem Auto erfasst worden.

Obwohl die Polizei immer wieder warnt, dass in der dunklen Jahreszeit das Risiko für Unfälle mit Fußgängern steigt, passiert es doch immer wieder. Alleine am 3. Dezember wurden drei Fußgänger bei Unfällen verletzt, zwei von ihnen schwer. Auf der Marktstraße in Rheydt wurde eine 58-Jährige beim Überqueren der Straße von einem Auto angefahren. Gegen 18 Uhr fuhr eine Mofa-Fahrerin (16) auf dem Geh- und Radweg der Liedberger Straße und erfasste dort zwei Fußgänger. Alle wurden verletzt, eine Fußgängerin kam auf die Intensivstation.

(gap)