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Mönchengladbach
Acht neue Auszubildende starten am Amtsgericht

Mönchengladbach. Noch sind sie etwas nervös, wenn sie morgens das Amtsgericht betreten. Anders als so mancher, der auf der Anklagebank sitzt, kommen die acht neuen Azubis, die nun eine Ausbildung zum Justizfachangestellten begonnen haben, jedoch freiwillig in den historischen Bau. Vor ihnen liegen zweieinhalb Jahre, in denen sie viele Erfahrungen machen werden. "Unsere Auszubildenden durchlaufen alle Abteilungen und verbringen auch Zeit bei der Staatsanwaltschaft", sagt Ausbildungsleiterin Claudia Wendland.

Einen Ausbildungsplatz zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Jedes Jahr gibt es rund 100 Bewerber, von denen zuletzt acht genommen wurden. "Wie viele Ausbildungsplätze wir haben, entscheidet das Oberlandesgericht", erklärt Wendland. Das Amtsgericht in Gladbach ist übrigens das einzige Ausbildungsgericht im Bezirk. Auffällig ist, dass sieben der acht neuen Lehrlinge, die zwischen 18 und 23 Jahre alt sind, Frauen sind.

Woran das liegt, weiß niemand so genau. "Vielleicht liegt den Frauen die Verwaltungsarbeit eher als den Männern", spekuliert Claudia Wendland. Die Altersspanne der angehenden Justizfachangestellten rührt daher, dass man nicht unbedingt von der Schule kommen muss, sondern auch vorher eine andere Lehre oder ein Studium absolviert haben kann.

(cli)
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