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Mönchengladbach
Ärger über zu enge Fahrradbügel in der Gladbacher Innenstadt

Mönchengladbach. Vor einigen Wochen wurden etliche neue Edelstahl-Fahrradbügel in der Gladbacher City installiert - beispielsweise vor Fielmann an der Hindenburgstraße. "Ich habe mich auch sehr darüber gefreut, weil ich täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre", sagt Mitarbeiterin Sabine Fischer - zuvor habe sie es meistens an einer Laterne anbinden müssen. Doch viel besser sei die Situation mit den neuen Abstellmöglichkeiten auch nicht geworden. "Die Bügel stehen viel zu eng zusammen. Wenn man sein Rad zu einem anderen dazustellt, kann man es kaum abschließen, weil die Räder so eng zusammenstehen. Es ist eigentlich gar nicht möglich, zwei nebeneinander abzustellen - so wie es eigentlich vorgesehen ist." Von Jan Schnettler und Lena Köhnlein

Das ist auch dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) bereits aufgefallen. "Der Abstand von 70 Zentimetern ist in der Tat viel zu eng", sagt Vorstandsmitglied Thomas Claßen. Das sei besonders ärgerlich, weil er bereits im April 2015 im Arbeitskreis Nahmobilität im Bezug auf die Fahrradbügel am Minto angemerkt habe, dass deren Abstände mit 80 Zentimetern auch bereits zu gering gewesen seien. "Das wurde auch notiert und zustimmend zur Kenntnis genommen", sagt Claßen. Der ADFC empfehle als Mindestabstand 1,20 Meter, damit Räder auch beidseitig an die Bügel angestellt werden können.

Zwei Modelle für Fahrradbügel werden seitens der Stadt verwendet: "Haarnadel"-Pollerständer besonders dort, wo wenig Platz ist, sowie U-förmige Bügel. Im vorliegenden Fall habe die Stadt die Anbringung der Ständer bei einer Baufirma in Auftrag gegeben. "Wir werden uns das jetzt angucken und gegebenenfalls nachbessern lassen, falls sich die Bügel tatsächlich als zu eng erweisen", sichert Stadtsprecher Dirk Rütten zu.

Quelle: RP
 
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