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Mönchengladbach
Alexander Steinitz und Sophie Witte in London

Mönchengladbach. Alexander Steinitz fühlt sich klasse. Der Erste Kapellmeister am Gemeinschaftstheater fliegt morgen nach London, um in der dortigen Cadogan-Hall "sein Werk" anzuhören, aufgeführt vom großen Royal Philharmonic Orchestra unter Leitung von Howard Blake. Diesem in England prominenten (Film-)Komponisten ist das Porträtkonzert gewidmet, bei dem Steinitz' Bearbeitung von Blakes Prolog zur Ballettmusik "Eine Frau ohne Namen" erklingen wird. "Sleepwalking" heißt das Stück und ist ein Reflex auf den Tod von Lady Di. Der Österreicher hatte sie vorletztes Jahr für die Compagnie von Robert North bearbeitet - aus der ursprünglichen Kammermusik für Solosopran und acht Celli wurde so ein großformatiges Stück für die Streicher der Niederrheinischen Sinfoniker.

"Das finde ich schon sehr schmeichelhaft", beschreibt Steinitz die Würdigung durch Blake, dem seine Fassung offenbar ausnehmend gut gefiel. Die Gladbach-Connection geht sogar noch weiter: Sophie Witte, ebenfalls Ensemblemitglied, singt, wie schon bei den hiesigen Ballett-Aufführungen, die Sopran-Partie in London.

(ark)
 
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