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Mönchengladbach
Alles fit für den ersten Sparkassen-Triathlon

Mönchengladbach: Alles fit für den ersten Sparkassen-Triathlon
Erst geht's ins Schwimmbecken, das am Marktplatz aufgestellt wird. Dann aufs Rad. Und nach mehreren Runden durch die City steht noch ein Fünf-Kilometer-Lauf auf dem Programm. Rechts: Weltmeisterin Mareen Hufe. FOTO: Hilgers/Evers
Mönchengladbach. Am Mittwoch beginnt der Schwimmbecken-Aufbau. Es steht auf dem Rheydter Marktplatz und wird mit 700 000 Litern Wasser gefüllt. Von Dieter Weber

Ohne eine vielstündige Vorbereitung fiele die Veranstaltung ins Wasser: Bevor am Vormittag des nächsten Sonntags erstmals mitten in der Rheydter City Triathleten ins Schwimmbecken steigen, hat Organisator Detlef Ingenwerth schon so manchen Schweißtropfen vergossen. Denn der Inhaber der Firma tryathlon, die am 28. Juni Mitveranstalter des Sparkassen-Triathlons in der Rheydter City ist, muss für rund 500 Sportler Voraussetzungen schaffen, die vom Aufwand her die Organisation eines normalen Sport-Events deutlich übersteigen.

Konkret: Am Mittwoch wird ein 25 mal 30 Meter großes Schwimmbecken mit acht Bahnen auf dem Marktplatz aufgebaut. Einen Tag später wird es langsam mit rund 700 000 Liter Wasser bis auf eine Tiefe von 1,20 Meter gefüllt. Am Freitag muss die Heizung installiert werden und dann auf Hochtouren laufen, damit die Sportler am Sonntag in das auf 25 Grad erwärmte Wasser steigen können. Und wenn die Triathleten in der Nacht auf den Wettkampf tief und fest schlafen, baut Ingenwerth mit seinen Helfern die Wechselzone auf: Denn hier steigen zum Beispiel die Teilnehmer der Sprintdistanz nach einem halben Kilometer Schwimmen aufs Rad, um 20 Kilometer durch die Rheydter City zu rasen. Und wenn sie wieder absteigen, steht ihnen auch noch ein Fünf-Kilometer-Lauf bevor.

Als gestern die Sponsoren Stadtsparkasse, NEW, Bolten Brauerei, Autohaus Fleischhauer, Zweirad Zilles, Pokal total und FitGym 24 mit MGMG-Prokurist Elmar Eßer den ersten City-Triathlon im Rahmen des Rheydter Turmfestes vorstellten, schwang Stolz mit. Vor allem das Anmeldeergebnis überstieg alle Erwartungen. Cheforganisator Ingenwerth, der mit seiner Firma zahlreiche Triathlon-Wettbewerbe ausrichtet, hatte mit insgesamt 350 Teilnehmer gerechnet. Die Gesamtzahl streift jetzt die 500er Grenze. Darunter ist mit Mareen Hufe sogar eine Weltmeisterin. Auch viele Kinder, Jugendliche und Staffeln treten an, ihre Strecken sind unterschiedlich lang. Tausende von Zuschauern jubeln ihnen an der Strecke zu.

Nur eine Enttäuschte gibt's bereits im Vorfeld. Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann, die mit Startnummer 1 auf die Strecke gehen sollte, musste nach einer Fußverletzung das Lauftraining einstellen. Sie geht nicht als Aktive an den Start.

Quelle: RP
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