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Mönchengladbach
Altstadt: CDU und SPD wollen weiter Videoüberwachung

Mönchengladbach. Die CDU-Fraktion fordert, dass die Videobeobachtung in der Altstadt fortgesetzt wird. Dafür haben sich die Christdemokraten einstimmig ausgesprochen. Auch die SPD will das, beschränkt ihre Zusage aber nur für ein Jahr und will die weitere Entwicklung abwarten. Über die Fortsetzung der Videobeobachtung entscheidet Polizeipräsident Mathis Wiesselmann im August. Er hatte jetzt die Fraktionen um eine Stellungnahme gebeten.

"Wir sind seit Beginn der Maßnahme überzeugt, dass sie ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung der Kriminalität im beobachteten Bereich ist und sowohl präventiv als auch bei der Ermittlung von Tätern Wirkung zeigt. Ausdrücklich befürwortet die CDU-Fraktion auch die neue Organisationsstruktur, die eine stärkere und sichtbarere Präsenz der Polizei in der Altstadt gewährleistet", betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Schlegelmilch. Auch Polizeibeiratsvorsitzender und CDU-Landtagsabgeordneter Frank Boss spricht sich für eine Verlängerung der Videobeobachtung aus. Er fordert, dass geprüft wird, ob der Einsatz von Kameras an anderen Stellen in der Stadt kriminalpolitisch Sinn ergibt.

SPD-Fraktionschef Felix Heinrichs will ebenfalls die Videobeobachtung in der Altstadt für ein Jahr fortsetzen, sagt aber: "Wir werden beobachten, was die neue Landesregierung macht und wie sie mehr Beamte auf die Straße bringen will."

(RP/web)
 
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