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Mönchengladbach
Auf dem Harmonieplatz steht die umstrittene Bank

Mönchengladbach. Nach langem Gezerre ist die Bank vor dem Juwelierladen aufgebaut. Jetzt wollen die Politiker auch den Spielplatz zurück.

Der Widerstand war anfangs groß, aber drei Monate nach der ersten Absage steht sie nun: Auf dem Harmonieplatz steht seit wenigen Wochen eine frisch verbaute Bank, die der dortige Juwelier Ralf Winkels vor seinem Geschäft installieren wollte. Und was ihm mit Verweis auf die gültige Gestaltungssatzung der Stadt zunächst verwehrt worden war. Von seinem ursprünglichen Wunsch, einen Findling oder Blumenkübel als Einbruchschutz aufbauen zu können, war Winkels schon früh wieder abgerückt - die zusätzliche Bank ist der Kompromiss. Inzwischen ist alles geregelt, Winkels hat den Einbau bezahlt (1800 Euro) - und hat auch schon den nächsten Vorschlag: "Ich würde gerne Mülleimer auf dem Harmonieplatz aufstellen. Auf dem ganzen Platz gibt es keinen", sagt Winkels. "Ich würde einen davon auch selbst bezahlen."

Mülleimer auf der Fläche könnten bald wichtiger werden. Denn in der Bezirksvertretung Süd verständigten sich die Politiker einstimmig darauf, den Spielplatz auf dem Harmonieplatz wieder herzustellen. Einstimmig beschlossen die Bezirksvertreter, dass die Verwaltung prüfen soll, ob die Spielelemente auf dem Spielplatz am Marienplatz hinter der Mayerschen Buchhandlung wieder verwendet werden könnten. Der Spielplatz war während der Umbauphase des Rheydter Marktplatzes aufgegeben worden, weil dort die Marktstände den Platz brauchten. Der Marktplatz ist aber inzwischen fertig, der Harmonieplatz aber leer. Deshalb der Antrag der Großen Koalition: "Die Fläche bietet bis auf einige Bänke keine gesteigerte Aufenthaltsqualität. Dies soll sich durch den Spielplatz ändern und der Attraktivitätssteigerung der Rheydter Innenstadt dienen".

(angr)
 
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