| 00.00 Uhr

Mönchengladbach
Auf diesen Radtouren gibt’s was zu Erleben

Mönchengladbach: Auf diesen Radtouren gibt’s was zu Erleben
FOTO: RP-Grafik
Mönchengladbach. Für Sportler, Familien, Entdecker und Naturfreunde –  wir stellen vier Touren vor, die der ADFC Mönchengladbach entwickelt hat. Von Andreas Gruhn

Die Radsaison beginnt, und wer mit dem Fahrrad endlich zu neuen Touren aufbrechen möchte, braucht Ideen. Der ADFC hat für die Leser der Rheinischen Post vier Fahrradtouren zusammengestellt zum Nachfahren und Miterleben – für jeweils unterschiedliche Zielgruppen. Der ADFC empfiehlt grundsätzlich die Nutzung eines Navigationsgerätes (auch möglich via Smartphone). Dann kann die entsprechende Route leicht in das Gerät importiert werden.

Für Naturfreunde Auf dieser etwa 60 Kilometer Radtour geht es vom Rheydter Stadtwald aus zum Naturschutzhof des NABU am De Wittsee in Nettetal. In Richtung Krickenbecker Seen geht es auch entlang des Nettebruchsees. Ein Rundgang über den Naturschutzhof bietet sich an. Dort können Besucher verschiedene Biotope und Gärten ansehen. Unterwegs werden 344 Meter Gesamtanstieg überwunden, damit ist diese Tagestour relativ flach. Wer diese Tour gemeinsam mit einer Gruppe Genussradlern des ADFC fahren möchte, kann dies am Donnerstag, 5. Mai, 10 Uhr tun. Dann bricht eine Gruppe unter der Leitung von Ute Stegemann vom Stadtwaldweiher in Rheydt aus auf. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für Familien Wer einen Ausflug mit Kindern unternehmen möchte, sollte nicht so weit fahren. Da empfiehlt sich eine kürzere Strecke. Der ADFC hat dafür eine 14 Kilometer lange Strecke vom Hardter Wald durch die Felder über Winkeln nach bis nach Rasseln und von dort über Venn. Rönneter und Hehn zurück nach Hardt. Unterwegs geht's vorbei am Fuchsbau im Hardter Wald und am Bioland Brungs in Venn. Insgesamt gibt es auf dieser Strecke einen Gesamtanstieg von 64 Metern.

Für Sportliche Wer sich auf dem Fahrrad einmal richtig verausgaben möchte, für den ist die Route "Nah an den Grenzen von Mönchengladbach" geeignet. Thomas M. Claßen, Vorstandsmitglied des ADFC Mönchengladbach, hat sie ausgearbeitet. Genutzt werden dabei alle Wege, die möglichst "hart" an der Stadtgrenze von Mönchengladbach entlangführen. Die Strecke ist 81 Kilometer lang. "Und sie ist am besten fahrbar mit dem Mountainbike oder einem robusten Tourenrad", rät Claßen. Denn die Route führt in weiten Teilen über holprige Wege, weniger über Asphalt. Start und Ziel ist Schloss Rheydt, dazwischen geht's über das Regenrückhaltebecken Geneicken, Schloss Wickrath, Rittergut Wildenrath, Holtmühle, am Hardter Wald entlang, Nierssee/Klärwerk, Erlebnisbrücke am Nordkanal, den Flughafen, und den Niersradweg.

Für Entdecker Der Braunkohletagebau verändert eine ganze Region, nicht nur, was die Umsiedlung von ganzen Ortschaften angeht. Das Abbaugebiet des Energiekonzerns RWE bietet auch spektakuläre Ausblicke. Das zeigt die Tour "Rund um den Tagebau" des ADFC. Los geht es wieder am Stadtwaldweiher in Rheydt und von dort entlang der Niers in Richtung Braunkohletagebau Garzweiler. Der verlassene Ort Borschemich und Immerath mit dem Immerather Dom liegen auf dem Weg, und ein Abstecher zur Aussichtsplattform zeigt das riesige Gebiet des Braunkohletagebaus. Von dort geht es weiter bis nach Alt Kaster, um den Kasterer See bis zum Erftradweg und über Grevenbroich zurück nach Mönchengladbach. Die Tour ist 66 Kilometer lang, und beinhaltet einen Gesamtanstieg von 71 Metern bei mittlerem Schwierigkeitsgrad. Auch diese Route wird demnächst mit Tourenleiterin Ute Stegemann vom ADFC gefahren. Am Donnerstag, 26. Mai, treffen sich die Fahrer am Stadtwaldweiher am Wanderparkplatz und brechen auf zur Rundfahrt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Mönchengladbach: Auf diesen Radtouren gibt’s was zu Erleben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.