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Mönchengladbach
Auftakt in das lange Rheydter Kirmeswochenende

Mönchengladbach. Was dem Oktoberfest in München die "Oide Wiesn", ist der großen Rheydter Frühkirmes der Marktplatz. Dort findet die Kirmes noch als Familienerlebnis statt. Mit einem Autoscooter und zwei Kinderkarussells ist es vergleichsweise ruhig. Es gibt Stände mit Süßigkeiten, Waffeln, zwei Imbissbuden und Brunos Bierdorf. Außerdem können die Kinder Enten angeln und mit Pfeilen auf Luftballons werfen. Die Kirmes auf dem Rheydter Marktplatz ist schön. Richtig klassisch.

Lauter geht es da auf der Gracht und vor allem auf deren Parkplatz zu. Schon gestern zum Auftakt war dort deutlich mehr Publikum, das vor allem aus Jugendlichen bestand. Sie sind zwar nicht die typischen Kunden für einen Backfisch für fünf Euro oder eine Currywurst mit Pommes für 5,50 Euro, doch sie gehen auf die großen und wilden Fahrgeschäfte. Von denen gibt es reichlich. Etwas unglücklich ist es, dass mit dem "Commander" und dem "Break Dance" zwei Fahrgeschäfte gleicher Art auf der Gracht stehen. Richtig gut angenommen wird die Geisterbahn, die zu Fuß durchquert werden muss. Mutige Gäste treffen auf jede Menge Monster, Totenköpfe und Skelette.

Der Parkplatz an der Gracht ist aber auch eine Renaissance. Nach vielen Jahren steht wieder einmal ein Polyp, ein krakenähnlichen Fahrgeschäft an dessen Armen jeweils vier Gondeln hängen, auf der Rheydter Kirmes. Der "Circus Express" ist eine Reminiszenz an die kleine Eisenbahn, mit denen die Kinder vor 20 Jahren auf der Rheydter Kirmes ihre Runden drehen konnten. Der Circus Express erinnert doch sehr an sie.

Als Höhepunkt des Auftaktabends stieg gestern ein großes Feuerwerk in den Himmel.

(cli)
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