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Mönchengladbach
Ausbau von A52 und A61 auf Wunschliste des Bundes

Ostern - auf diesen Autobahnen drohen Staus
Ostern - auf diesen Autobahnen drohen Staus FOTO: dpa, ade fpt
Mönchengladbach. Die Autobahnen 61 und 52 auf Mönchengladbacher Stadtgebiet sollen sechsspurig ausgebaut werden. Beide Projekte sind aufgelistet im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans, den Minister Alexander Dobrindt (CSU) am Mittwoch in Berlin vorstellte. Von Andreas Gruhn

Der Ausbau der A 52 ist auf einer Länge von 10,2 Kilometern zwischen den Kreuzen Mönchengladbach und Neersen mit Kosten in Höhe von 142,1 Millionen Euro eingesetzt. Dort ist der Vorentwurf noch in Bearbeitung. Und für die A 61 sind für 10,1 Kilometer Ausbau zwischen Wanlo und Nordpark 133 Millionen Euro vorgesehen. Dort läuft die Vorplanung. Damit ist allerdings noch lange nicht klar, dass beide Projekte auch umgesetzt werden, auch wenn die erste Hürde genommen wäre. Dem Entwurf müssen erst noch das Bundeskabinett und der Bundestag zustimmen. Und dann muss aus dem Verkehrswegeplan noch ein Bedarfsplan entwickelt werden, wo alle ihre Projekte bundesweit natürlich so weit oben wie möglich platziert sehen wollen.

Dennoch haben es beide Projekte erstmal auf die Wunschliste des Ministeriums geschafft. Für beide Ausbaupläne ist allerdings nicht der so genannte "vordringliche Bedarf", also die höhere Stufe, festgestellt worden, sondern der "weitere Bedarf". Im Falle der Autobahn 52 allerdings ist immerhin auch eine Engpassbeseitigung vermerkt, was jeden Morgen und Nachmittag Tausende Pendler im Berufsverkehr spüren. "Dadurch hat das Projekt, obwohl es nicht im vordringlichen Bedarf steht, noch ganz gute Chancen. Das begrüße ich sehr", sagt der Gladbacher Bundestagsabgeordnete Günter Krings (CDU). "Es ist dringend notwendig, die A 52 auf sechs Spuren auszubauen, der Zustand im Berufsverkehr ist kaum zumutbar." Weil es bis zu einem Ausbau aber viele Jahre dauern kann (der Plan listet Projekte bis zum Jahr 2030 auf), ist dem Papier zufolge geplant, temporär die Seitenstreifen der A 52 zum Befahren freizugeben. "Eine gute Zwischenlösung", sagt Krings.

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Ob das so einfach möglich ist, ist unklar. Denn der Unterbau des Seitenstreifens muss den permanent darüber fahrenden Verkehr auch aushalten können. Das ist nicht auf allen Autobahnen der Fall. "Wenn wir den Unterbau auf dem Teilstück ertüchtigen und mit neuer Fahrbahndecke versehen müssen, um ihn für den laufenden Verkehr freizugeben, dann wäre das gewissermaßen ein Ausbau nach unten", sagte Andreas Roth, Sprecher der für den Autobahnausbau zuständigen Landesbehörde Straßen NRW.

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