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Mönchengladbach
Ausbildung zur Assistenz in der Radiologie

Mönchengladbach. Die Berufsbezeichnung ist etwas sperrig, deshalb wird sie meist abgekürzt: Medizinisch-technische Radiologieassistenz, kurz MTRA. Dahinter verbergen sich die Radiologieassistenten, die in der Strahlentherapie beschäftigt sind, mit Röntgengeräten und Computertomographen arbeiten oder in der Nuklearmedizin.

Eingesetzt werden sie in Krankenhäusern, Universitätskliniken oder Radiologie-Fachpraxen, ausgebildet unter anderem am kbs, der Akademie für Gesundheitsberufe in Mönchengladbach. Die Ausbildung umfasst drei Jahre. Auf dem Lehrplan stehen Anatomie, Physiologie und physikalisch-technische Fächer. Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Patienten sind ebenso gefragt wie Sorgfalt und technische Fähigkeiten.

"Die Mischung aus Medizin-Technik und dem Umgang mit Menschen macht den Beruf so abwechslungsreich", erklärt Andrea Windeck, die Leiterin der MTRA-Schule. Ein großes Plus der Gladbacher Schule: die Auszubildenden erhalten sogar ein Gehalt, das sich an der Ausbildungsvergütung für Medizinische Fachangestellte orientiert. Etwa 700 Euro im ersten Lehrjahr. Andere Einrichtungen, die in medizinischen Berufen ausbilden, zahlen nur einen Bruchteil davon. Im Anschluss an ihre Ausbildung haben die Radiologieassistenten beste Berufsaussichten, sie sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie nie.

Interessenten benötigen einen Realschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss (10. Klasse). Bewerbungen nimmt die Akademie für Gesundheitsberufe (kbs) jederzeit entgegen. Vorteilhaft sind gute Noten in Mathematik, Physik und Biologie. Nächster MTRA-Ausbildungsbeginn ist der 1. September 2016. Weitere Informationen unter www.kbs-mg-de.

(ari)
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