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Mönchengladbach
Ausgefallene Werke im dritten Sinfoniekonzert mit Asya Fateyeva

Mönchengladbach: Ausgefallene Werke im dritten Sinfoniekonzert mit Asya Fateyeva
Asya Fateyeva wird beim dritten Sinfoniekonzert auftreten. FOTO: Gregor Hohenberg
Mönchengladbach. Vielleicht erinnern sich einige Konzertbesucher noch an das Neujahrskonzert 2016. Dort wurde Asya Fateyeva ob ihrer mitreißenden Saxofon-Soli bejubelt. Kurz darauf erhielt sie den Echo-Klassik als beste Nachwuchskünstlerin, und damit begann ihre internationale Karriere. Nun ist die gebürtige Ukrainerin, die das Saxofon als klassisches Instrument etablieren möchte, im 3. Sinfoniekonzert die Solistin in "Tableaux de Provence" der französischen Komponistin Paule Maurice (1910-1967) und eines "Concertinos" von Jacques Ibert (1890-1962). "Eine Sensation für die Musikwelt" schwärmt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", und der bekannte Musikwissenschaftler Harald Eggebrecht bescheinigt ihr "Vornehmheit, Schönheit und Souveränität des Klanges". Die Konzertbesucher dürfen also gespannt sein! Von Heide Oehmen

Der Erste Kapellmeister des Theaters, Diego Martin-Etxebarria, der dieses Sinfoniekonzert leiten wird, ist begeistert von dem außergewöhnlichen Programm des Konzertabends. Am Anfang steht die zweite der "Pariser Sinfonien", Nr. 83 g-Moll, von Joseph Haydn. Sie leitet ihren Beinamen "La Poule-Die Henne" von "gackernden" Passagen im ersten Satz ab. "Haydn wollte sein Publikum immer überraschen und ihm gute Laune vermitteln" erläutert der Dirigent im Pressegespräch. Den Abschluss des Konzertabends bildet ein bemerkenswertes Opus von Richard Strauss - die Orchestersuite "Der Bürger als Edelmann". Sie war zunächst als Musik zu dem gleichnamigen Schauspiel von Molière gedacht. Hier bezieht sich der Komponist auf barocke Werke - mehrere der neun Sätze gehen auf Kompositionen von Jean-Baptiste Lully zurück. Bei diesem weitgehend unbekannten Opus ist nur eine kleine, aber exquisite Orchesterbesetzung vonnöten. "Jeder ist solistisch eingesetzt, und vor allem das Violinsolo, das Philipp Wenger, der erste Konzertmeister, spielen wird, ist extrem schwierig" informiert Etxebarria.

Mittwoch, 6. Dezember, 20 Uhr, Theater Mönchengladbach - vorher um 19.00 Uhr Debütkonzert (Junge Schlagzeuger der Musikschule); Donnerstag, 7. Dezember, 20 Uhr Kaiser-Friedrich-Halle - vorher um 19.15 Uhr eine Einführung.

Quelle: RP
 
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