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Mönchengladbach
Auto zwischen Schranken von Regionalbahn erfasst

Mönchengladbach: Auto zwischen Schranken von Regionalbahn erfasst
Von einer Regionalbahn erfasst wurde das Auto eines Gladbachers in Rheinberg. Drei Männer erlitten schwere Verletzungen. FOTO: Feuerwehr Rheinberg, KN
Mönchengladbach. Ein 47-jähriger Mönchengladbacher und seine beiden Beifahrer wurden schwer verletzt in Kliniken gebracht.

Ein 47-jähriger Mann aus Mönchengladbach und seine beiden Beifahrer sind am Pfingstsonntag bei einem Zugunglück schwer verletzt worden. Wie die Polizei im Kreis Wesel mitteilte, befuhr der Autofahrer gegen 22.20 Uhr die L137 in Rheinberg. Nachdem er zunächst an einer geschlossenen Halbschranke bei Rotlicht anhielt, setzte er seine Fahrt aus bisher ungeklärter Ursache über den Bahnübergang fort. Auf dem Gleisbett kam es zum Zusammenstoß mit der Regionalbahn (RB31)der Strecke Xanten-Duisburg. Der 47-Jährige sowie die beiden Beifahrer, ein 46-Jähriger aus Mönchengladbach und ein 60-Jähriger aus Wesel, wurden schwer verletzt und mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 36-jährige Zugführer erlitt einen Schock. Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt etwa 15 Fahrgäste, die nicht verletzt wurden. Sie wurden mit Bussen zu umliegenden Bahnhöfen gebracht.

Der Zug war nicht mehr fahrbereit. An dem Pkw entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. Die L137 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme bis 0.40 Uhr gesperrt. Im Einsatz waren neben den Einheiten der Feuerwehr Rheinberg insgesamt vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie die Polizei, der Notfallmanager des Bahnbetreibers und ein Bergungsunternehmen.

(gap)
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