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Mönchengladbach
Autobahnwache seit Wochen im Rohbau

Mönchengladbach: Autobahnwache seit Wochen im Rohbau
So soll die Wache der Autobahnpolizei an der A 61 in Höhe der Anschlussstelle Mönchengladbach-Rheydt aussehen. Ende des Jahres soll die Wache fertig sein, die offizielle Übergabe erfolgt dann im ersten Quartal kommenden Jahres. Derzeit rätseln viele Autofahrer, warum sich auf der Baustelle nichts mehr tun. Der BLB gibt Entwarnung: Alles sei im Plan. FOTO: Nattler Architekturbüro
Mönchengladbach. Nichts geschieht seit Wochen am Rohbau der neuen Autobahnwache in Rheydt. Die Baustelle liegt lahm. Trotzdem sollen die Büros, in dem künftig Mönchengladbacher und Neusser Polizisten sitzen werden, rechtzeitig fertig sein. Von Gabi Peters

Im Herbst vergangenen Jahres wurde die alte Autobahnwache an der Autobahn 61 in Höhe der Anschlussstelle Mönchengladbach-Rheydt abgerissen. An gleicher Stelle soll ein Neubau entstehen. Der Rohbau ist bereits fertig. Aber seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten, tut sich nichts mehr auf der Baustelle. Und etliche Mönchengladbacher rätseln: "Wird das noch was mit der neuen Wache?"

Ja, wird es. Das sagt auf jeden Fall der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, Niederlassung Duisburg. Als Eigentümer und Bauherr realisiert er derzeit den Neubau der Autobahn-Polizeiwache. "Die Arbeiter, die den Rohbau errichtet haben, waren äußerst schnell, und auch der Dachdecker arbeitete sehr zügig", sagt BLB-Sprecherin Liane Girardi auf Anfrage. So sei man dem Zeitplan um Wochen voraus gewesen. Die nächsten Handwerker konnten die Termine aber nicht kurzfristig vorverlegen und gleich im Anschluss arbeiten.

So zeigt sich die Baustelle seit Wochen: Handwerker waren nicht mehr gesehen. Der Grund für die Pause laut BLB: Bauarbeiter und Dachdecker arbeiteten besonders schnell. FOTO: Reichartz,Hans-Peter (hpr)

"Im August aber soll es weiter gehen", sagt Liane Girardi. Dann kommen die Glaser." Bislang sind die Fenster mit Kartons abgedichtet. Bei einem Sturm flogen sie schon einmal heraus, wurden aber kurze Zeit später wieder eingesetzt.

Ende dieses Jahres soll die Autobahnwache fertiggestellt sein. Die Übergabe ist für das erste Quartal 2016 geplant. "Wir gehen davon aus, dass dies auch so eingehalten werden kann. Wir sind mit dem Baufortschritt sehr zufrieden", sagt die BLB-Sprecherin.

Das zweigeschossige Polizeigebäude sei nach neuesten technischen- und sicherheitsrelevanten Anforderungen und Richtlinien geplant worden, berichtet Liane Girardi. Das "moderne, nach klarer funktionsorientierter Architektur geplante Gebäude" biete ausreichend Platz für Büros, Nebenräume, Umkleiden und Duschen. Insgesamt stehen der Polizei an diesem Standort 635 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Für die Entwurfsplanung wurde das Büro "Nattler Architekten" aus Essen als Generalplaner beauftragt.

Bislang waren in Mönchengladbach 43 Beamte für die A 44 zwischen Odenkirchen und dem Autobahndreieck Holz sowie dem Kreuz Neersen und der Anschlussstelle Osterath, für die A 46 zwischen Heinsberg und Jüchen, für die A 52 zwischen Grenze und Schiefbahn sowie für die A 61 Grenzübergang Schwanenhaus bis Jackerath zuständig. Wenn die neue Wache in Rheydt fertiggestellt ist, werden es mehr Autobahnpolizisten sein. Denn die Autobahnwache in Neuss wird aufgelöst. Ein Teil der Kollegen wechselt nach Mönchengladbach, ein Teil nach Hilden. Dementsprechende werden die Zuständigkeitsbereiche neu aufgeteilt.

Während der Bauphase sind die Mönchengladbacher Autobahnpolizisten im Polizeipräsidium an der Theodor-Heuss-Straße untergebracht. Dort arbeiteten auch schon vorher die Beamten im Innendienst. Sie werden mit in den Neubau an der A 61 ziehen.

Quelle: RP
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