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Mönchengladbach
Berufsorientierung mit Talkrunden und Werksbesichtigungen

Mönchengladbach: Berufsorientierung mit Talkrunden und Werksbesichtigungen
Tobias Lewald fand die Besichtigung bei SMS Group sehr interessant, Maria Beeckmann (Mitte) möchte Diplomatin werden, und bei einer Talkrunde wurde Samira Barkas Interesse für den Polizei-Beruf geweckt. FOTO: Dominik Lauter
Mönchengladbach. Zum zweiten Mal veranstaltete die Gesamtschule Stadtmitte für die Schüler des 9. Jahrgangs die Projektwoche "Mitten im Berufsleben". Eine Woche lang hatten die 119 Schüler die Möglichkeit sich in Talkrunden und Betriebsbesichtigungen über viele Unternehmen aus der Region zu informieren und einen genaueren Einblick in die Berufswelt zu bekommen. Darunter waren auch viele namhafte Firmen wie NEW, Stadtsparkasse Mönchengladbach, Polizei oder die SMS Group. "Die Idee dafür ging von der MG-Connect-Stiftung aus", erläutert Nicolai Vent, Studien- und Berufskoordinator der Schule. Von Dominik Lauter

Die Firmen waren von Anfang an sehr offen für diese Idee, "weil sie ja selber auch davon profitieren", sagte Vent. Aber wie kam das Projekt bei den Schülern an? Bei einem Gang durch den "Markt der Arbeit" mit Plakaten zu den einzelnen Unternehmen wurde schnell klar: Diese Woche hat Eindruck hinterlassen. Selbst am letzten Tag vor den Ferien erzählten die Schüler voller Enthusiasmus von der letzten Unterrichtswoche.

Samira Barka fand vor allem die Besichtigungen am besten: "Es war sehr interessant bei der NEW einmal hinter die Kulissen schauen zu können und zu sehen, wie der Badebetrieb geregelt wird." Aber der neue Berufswunsch geht in eine andere Richtung: Polizistin. In der Talkrunde wurde ihr Interesse für diesen Beruf geweckt. Ihre Mitschülerin Maria Beeckmann besuchte in der Woche das Autozentrum "Waldhausen & Bürkel". "Wir haben eine Führung durch die Showrooms und Werkstätten bekommen, wobei es aber mehr um die technischen Sachen ging." Dies habe ihr "nicht so weitergeholfen". Aber ihre berufliche Orientierung stand ohnehin längst fest: "Erst das Abi machen und dann eine Karriere als Diplomatin", sagte sie mit Überzeugung.

Auch Schüler Tobias Lewald nahm viel aus dieser Woche mit. Besonders die Talkrunde mit Architekt Burkhard Schrammen persönlich habe ihn sehr interessiert. Aber die Besichtigung der Werkshallen der SMS Group hat ebenfalls Eindruck auf ihn gemacht. "Solche Projekte können die Berufswelt viel besser an die Schüler heranbringen als die Lehrer", sind sich alle drei einig.

Für Praktikumsplätze in Firmen wird sich in der nächsten Zeit auch beworben.

Quelle: RP
 
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