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Mönchengladbach
Big Air: Das Produktionsteam hat schon vor einem Jahr begonnen

So entsteht die Rampe für das Arag Big Air Festival
So entsteht die Rampe für das Arag Big Air Festival FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach. Ziemlich gelassen und entspannt wirken die drei Jungs zwischen all dem Treiben rund um den Sparkassenpark. Dass das große Arag Big Air immer näher kommt, ist nicht mehr zu verkennen - die 120 Meter lange und 49 Meter hohe Rampe steht bereits, lediglich der Schnee fehlt noch. Für Hauke Bochem, Oliver Leonards und Andreas Caspers aber kein Grund in Stress zu geraten. "Momentan liegen wir sehr gut in der Zeit", so Bochem von der Skihalle Neuss. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass das Team "Produktion" bereits vor einem Jahr mit der Planung für die diesjährige Veranstaltung begonnen hat. Denn es gibt einiges zu tun: Von der Sponsorenakquise und dem Kontakt zu den Sportverbänden über die Konzept-erstellung bis hin zur Organisation der Gastronomie und der Bandkoordination. Von Simone Krakau

Besonders spannend ist die technische Organisation. Wie platziert man beispielsweise eine 120 Meter lange Rampe im Sparkassenpark, ohne dass die Sportler auf der Bühne landen? "Vorab haben wir die Punkte bestimmt und dann Pläne mit genauen Maßen erstellt, nach denen dann gearbeitet wurde", erklärt Bochem. Insgesamt befinden sich nun 400 Tonnen Material auf dem Gelände. Die Rampe selbst besteht aus 28.397 Einzelteilen, alleine 19.800 davon sind Schrauben. "Für den Transport wurden 25 Vierzig-Tonner benötigt", sagt Bochem. Auch Statiken hat das Team einholen müssen, denn das Haus, aus dem die Jury die 120 Athleten heraus beurteilt, wurde auf dem Sparkassenpark-Gebäude platziert.

Seinen eigenen Produktionscontainer hat das Team schon bekommen. Von da aus haben die drei einen guten Blick auf die Bühne, auf der am Freitag Kraftklub und am Samstag Cro auftreten werden. Für ausgelassenes Feiern vor der Bühne wird ihnen aber nicht viel Zeit bleiben.

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Quelle: RP
 
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