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Feuer in Mönchengladbach
Zwei Bewohner bei Brand schwer verletzt

Mönchengladbach. In der Nacht zu Mittwoch hat es in einem Mehrfamilienhaus in Mönchengladbach gebrannt. Zwei Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

Die Feuerwehr wurde gegen 0.30 Uhr zu dem Brand im Ortsteil Hehn alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen Flammen aus einem Fenster einer Erdgeschosswohnung. Die neun Bewohner des Hauses hatten sich bereits ins Freie gerettet. Die beiden Bewohner der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, hatten jedoch laut Feuerwehr so viel Brandrauch eingeatmet, dass ihr Zustand kritisch war. Sie wurden mit dem Verdacht einer starken Rauchgasvergiftung ins Klinikum nach Aachen gebracht. Dort sei auch eine Druckkammer-Behandlung möglich. Bei dem Feuer wurde auch eine Katze verletzt. Sie wurde in eine Tierklinik gebracht.

Die Feuerwehr löschte den Brand. Das Wohnzimmer, in dem das Feuer ausgebrochen war, brannte völlig aus. Laut Feuerwehr wurde aufgrund der starken Hitzeentwicklung und Rauchbelastung die gesamte Wohnung zerstört.

Mithilfe mehrerer Hochleistungslüfter wurde das Haus vom Rauch befreit. Auch auf der Straße wurden Lüfter aufgestellt, um die benachbarten Häuser vor dem Rauch zu schützen. Neben der ausgebrannten Wohnung sind auch die drei anderen Wohnungen in dem Gebäude laut Feuerwehr nicht mehr bewohnbar. Außerdem wurde die Gaszufuhr des Gebäudes vom Versorgungsunternehmen vorsorglich abgesperrt, da Undichtigkeiten in den Leitungen nicht ausgeschlossen werden können.

Während des Feuerwehreinsatzes war die Straße Hehn für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr war mit 35 Kräften im Einsatz. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe aufgenommen.

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(lsa)