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Mönchengladbach
Polizei findet Fluchtauto nach Geldautomaten-Sprengung

Von der Polizei überrascht: Unbekannte sprengen Geldautomaten
Mönchengladbach. Unbekannte Täter haben in der Nacht einen Geldautomaten in einer Bankfiliale in Mönchengladbach gesprengt. Dabei wurden sie zufällig von der Polizei überrascht. Trotzdem konnten sie fliehen.

Eine Polizeistreife erwischte einen der Täter zufällig, als er nach der Explosion gegen 2.25 Uhr die Sparda-Bank an der Bismarckstraße verließ, wie die Polizei mitteilte. Der Maskierte rannte zu einem silbergrauen Audi und konnte mit hoher Geschwindigkeit in Richtung A52 entkommen. In dem Wagen saß mindestens ein weiterer Komplize.

Geldautomat in Mönchengladbach gesprengt FOTO: Theo Titz

Das Fluchtfahrzeug fand die Polizei später in der Gemeinde Schwalmtal, auf der Straße Hostert. Eine Anwohnerin hat sich dort bei der Viersener Polizei gemeldet, nachdem sie das verlassene Fahrzeug mit offen stehender Fahrertür in der Sackgasse gesehen hatte. Das Fahrzeug wurde als Beweismittel sichergestellt. Die angebrachten Kennzeichen sind vermutlich gestohlen. 

Bei der Flucht ließ der Täter eine große Stofftasche fallen, in der sich Geld aus dem gesprengten Automaten befand. Die Filiale wurde schwer beschädigt. Es sei davon auszugehen, dass wie bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit ein Gasgemisch eingesetzt wurde, sagte ein Sprecher in der Nacht.

Am Morgen wird weiter mit einem Polizeihubschrauber nach den Tätern gefahndet. 

(lsa/lnw)