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Mönchengladbach
Bleichwiese wird dieses Jahr nicht mehr eröffnet

Mönchengladbach: Bleichwiese wird dieses Jahr nicht mehr eröffnet
Ein Anblick früherer Tage: Das "Gladbach-Dock" bleibt geschlossen. FOTO: (hpr)
Mönchengladbach. Noch in diesem Monat erwartet der Architekt Dr. Burkhard Schrammen der Roermonder Höfe die Erteilung des Baurechts auf den ehemaligen Bleichwiesen. Und darüber ist er sehr erfreut. "Ich gehe davon aus, dass wir im August den Bauantrag stellen und im September mit den Erdarbeiten beginnen können", sagt er. Von Inge Schnettler

Dr. Ulrich Schückhaus hatte Anfang Januar auf dem Neujahrsempfang von Wirtschaftsförderung (WFMG) und Entwicklungsgesellschaft (EWMG) im Haus Erholung den Baustart der Roermonder Höfe noch einmal nach hinten korrigiert. Er erwartete den Beginn der Bauarbeiten nicht vor Ende des Jahres. "Um so besser, wenn es jetzt etwas früher losgeht", sagt der Geschäftsführer von EWMG und WFMG.

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Zwischen der Fliethstraße und der Lüpertzender Straße will Burkhard Schrammen auf dem Gelände des ehemaligen Zentralbads, das 2001 abbrannte, eine neue Bebauung mit Einheiten zum Wohnen und Arbeiten für gehobene Ansprüche errichten. Damit meint er exklusive Penthouse-Appartements, zentrales Wohnen für Senioren in drei viergeschossigen Mehrfamilienhäusern, Büros auf 7200 Quadratmetern Fläche und eine große Gastronomie mit Außenterrasse. Die Wohnungen in den Roermonder Höfen werden 60 bis zu 170 Quadratmeter groß sein. Die Büros haben Flächen zwischen 100 und 800 Quadratmetern. Eine Kindertagesstätte für drei Gruppen ist geplant. Mitten in der Stadt entsteht so ein ganz neues Viertel.

Mönchengladbach: So könnte die Bleichwiese aussehen FOTO: B�ros Schrammen

Rein theoretisch hätte das "Gladbach Dock" noch einmal eröffnen können. Das wird aber nicht geschehen. Frank Klix vom Gastronomie-Betreiber Vita GmbH, der das Gelände gepachtet hatte, hat sich entschieden, nichts mehr zu investieren. Und da wäre eine große Summe nötig gewesen. "Die Wasserleitung wurde durchtrennt, und vieles ist zerstört worden", sagt er. Neben den nötigen Reparaturen hätte er zudem den See und die Bepflanzung erneuern müssen. Dieser immense Einsatz von Kraft, Zeit und Geld habe sich für die kurze Saison bis September nicht gelohnt.

Quelle: RP
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