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Mönchengladbach
Verkehrsstörungen bei Entschärfung von 250-Kilo-Bombe

250-Kilo-Bombe in Mönchengladbach entschärft
250-Kilo-Bombe in Mönchengladbach entschärft FOTO: Theo Titz
Mönchengladbach. Die 250 Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Mittwoch im Neubaugebiet Schäferstraße/Heinrich-Pesch-Straße gefunden wurde, ist um 18.27 Uhr unschädlich gemacht worden. Im Zuge der Entschärfung  kam es am Abend in Mönchengladbach zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Entschärfung hatte um 17.55 Uhr begonnen. Um 18.27 Uhr konnte die Stadt Mönchengladbach die erfolgreiche Entschärfung des Blindgängers melden. Die Straßensperrungen wurden anschließend nach und nach wieder aufgehoben. Damit sollte sich auch die Verkehrssituation wieder entspannen.

Ursprünglich war vorgesehen, gegen 17.30 Uhr mit der Entschärfung zu beginnen, doch dieser Termin  musste etwas verschoben werden. Wie die Stadt mitteilte, war der innere Sicherheitszirkel zunächst nicht vollständig geräumt. Um 17.55 Uhr wurde schließlich mit der Entschärfung begonnen.

Das Gebiet im Radius von 300 Metern um den Bombenfund wurde komplett geräumt. Das Gebiet im Umkreis von 500 Metern wurde ab 17 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt. Um 16.15 Uhr begann die Evakuierung. Davon betroffen war auch der Bahnverkehr zwischen Mönchengladbach und Rheydt. Die Bahnlinie Mönchengladbach-Rheydt wurde in beide Richtungen gesperrt. Der letzte Zug vor der Entschärfung fuhr um 17.25 Uhr über die Strecke.

In einem Umkreis von 300 bis 500 Metern galt Luftschutzähnliches Verhalten, das heißt die Anwohner dürfen sich nicht im Freien aufhalten. Die NEW stellte ab 16 Uhr Busse für die Personen zur Verfügung, die ihre Wohnungen verlassen müssen. Haltpunkt ist auf der Mathildenstraße/Ecke Heinrich-Pesch-Straße. Ab 14.30 Uhr ist eine Hotline der Stadt für Bürgeranfragen unter der Rufnummer 02161/25-5 25 25 geschaltet.

17 Straßensperrungen wurden eingerichtet. Rund 1000 Menschen im Umkreis von 300 Metern mussten ihre Wohnungen verlassen. Davon betroffen sind auch die Bewohner eines Altenheimes und die Patienten einer Landesklinik.

Die Anwohner der folgenden Straßen mussten das Gebiet für die Entschärfung bis 17 Uhr verlassen:

Dahl Landwehr: Hausnummer 23 bis Ende.
Hangbuschweg: komplett
Heinrich-Pesch-Straße Hausnummer 41 bis 200
Mathildenstraße Hausnummer 55 bis Ende
Schäferstraße komplett
Unterhangstraße komplett

Betroffene, welche bettlägerig oder krank sind, rufen bitte die Feuerwehr unter 112 an, die dann einen Krankentransport rausschickt.

Folgende Straßen wurden für den KFZ-Verkehr gesperrt:

Konradstraße/ Wilhelm-Wachtendonk- Straße in Fahrtrichtung (FR) Seilerweg

Seilerweg/Bahnunterführung zur Landscheidung in FR Heinrich-Pesch-Straße

Konradstraße/ An der Landwehr in FR Seilerweg

Rheydter Straße / Hofstraße in FR Friedrich-Ebert-Straße

Rheydter Straße/ An der Landwehr in FR Friedrich-Ebert-Straße

Breitestraße/ Brucknerallee in FR Friedrich-Ebert-Straße

Cecilienstraße/ Brucknerallee in FR Friedrich-Ebert-Straße

Blumenstraße / Brucknerallee in FR Friedrich-Ebert-Straße

Freiheitsstraße/ Brucknerallee in FR Friedrich-Ebert-Straße

Taubenstraße/ Nordstraße in FR Friedrich-Ebert-Straße

Nordstraße /Wilhelm-Strater-Straße in FR Friedrich-Ebert-Straße

Friedrich-Ebert-Straße/ Mühlenstraße in FR Nordstraße

Heinrich-Pesch-Straße/ Hohlstraße in FR Schäferstraße

Mathildenstraße/ Hohlstraße in FR Vietenheide

Vietenhöhe/ Hohlstraße in FR Vietenheide

Föhrenweg/ Hohlstraße in FR Eisenbahn

Zedernstraße/ Kastanienweg in FR Zedernstraße

Akazienstraße/Erlenstraße in FR Zedernstraße

(skr, gap)
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