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Mönchengladbach
Boosters "Silent Night" zieht ins Zelt

Mönchengladbach. Nach 14 Jahren im Kunstwerk wird die Veranstaltungsreihe künftig in einem Palastzelt am Sparkassenpark fortgesetzt. An fünf Terminen im Dezember möchte die Band ihren Fans besondere vorweihnachtliche Momente schenken. Von Sebastian Eußem

Die Fans der Mönchengladbacher Coverband Booster dürfen sich in diesem Jahr auf einen neuen pompösen Rahmen für die erfolgreichen "Silent Nights" freuen. Nach 14 Jahren im Wickrather Kunstwerk wird die Veranstaltungsreihe einen neuen spektakulären Rahmen im "Chapiteau" (französisches Wort für Zirkuszelt) erhalten. Dieses besteht aus einem zweimastigen Vorzelt, das den Besuchern eine angenehme Vorbereitung auf das Event mit Garderobe und Gastronomie gewährleisten soll.

Das Prunkstück der Location besteht im viermastigen Hauptzelt, das bis zu 1800 Besuchern Platz bietet. Tische, Stehtische und reine Stehplätze bilden die verschiedenen Ebenen im Palastzelt. In puncto Beleuchtung und Gestaltung kann Dennis Vander, der die Bühnen-, Licht- und Showeffekte konzipiert, auf besondere Gestaltungsmöglichkeiten eingehen. "Das Zelt ist für uns ein Abenteuerspielplatz. Wir freuen uns einfach, diese Chance wahrzunehmen", sagt Sängerin Chris Schmitt.

Trotz aller Vorfreude auf das Event im Nordpark denkt man ausschließlich positiv an die nun alte Heimat, das Kunstwerk in Wickrath. "Ohne das Kunstwerk wäre die Veranstaltung nicht das, was sie heute ist. Da kann man nur danke sagen", so der Geschäftsführer des Sparkassenparks, Michael Hilgers. Die Band sieht dies genauso: "Die 14 Silent Nights im Kunstwerk werden uns immer in toller Erinnerung bleiben", fasst René Pütz zusammen. Nun gelte es, sich wie in jedem Jahr neu zu erfinden. Der Wunsch vieler Fans, aufgrund der hohen Nachfrage und der schnell vergriffenen Tickets für mehr Kapazitäten zu sorgen, wird nun erfüllt - an den beiden letzten Wochenenden vor Weihnachten (9./10. und 16./17.) sowie am 23. Dezember. Der familiäre Charakter der Veranstaltung soll sich trotz der neuen Umgebung nicht ändern. "Wir werden dadurch nicht unpersönlicher - und werden wie immer alles daran setzen, eine gemütliche und weihnachtliche Stimmung zu erzeugen", führt Pütz weiter aus.

Um dies zu erreichen, werden die Eintrittskosten im Vergleich zu den letztjährigen Konzerten nicht erhöht. Dazu versprechen sich sowohl Veranstalter als auch Musiker durch die angenehme Parkplatzsituation und bessere Erreichbarkeit durch den öffentlichen Nahverkehr einen besseren Service für die Fans. Ab dem Sommer beginnen die sechs Musiker mit den Proben für musikalische und sonstige Gestaltung der Show: "Wer uns kennt, weiß, dass wir bei jedem Konzert immer alles geben", lässt René Pütz wissen.

"Dieser Schritt ist natürlich sehr ambitioniert und mutig, aber auch enorm wichtig für die Veranstaltung und eine tolle Nachricht für die Fans", sagt Michael Hilgers. Der Vorverkauf für die Konzerte beginnt am 12. September bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Neben den Konzerten im Dezember soll das "Chapiteau" in Zukunft auch für andere Events genutzt werden. Man werde sich beizeiten dazu genauer äußern, sagte Hilgers.

Quelle: RP
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