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Mönchengladbach
Brand auf Reiterhof: Pferden geht es besser

Feuer auf Pferdehof in Mönchengladbach
Feuer auf Pferdehof in Mönchengladbach FOTO: Theo Titz
Mönchengladbach. Die Spendenaktion für verletzte Tiere war ein voller Erfolg. Alle Klinikkosten können bezahlt werden. Von Gabi Peters

"Wir haben es geschafft!" Die freudige Mitteilung steht auf der Internetseite von der Mönchengladbacher Vereinigung der Freizeitreiter. Der Ortsverband hatte nach einem Großbrand auf einem Reiterhof in Günhoven zu einer Spendenaktion aufgerufen, weil mehrere Pferde schwer verletzt worden waren und die jungen Halterinnen die teuren Klinikkosten alleine nicht stemmen konnten. Durch viele Aktionen und Helfer ist das Geld jetzt zusammengekommen. "Deshalb werden wir die Spendenaufrufe jetzt auslaufen lassen und die offenen Rechnungen der Kliniken in den nächsten Tagen begleichen. Sollte noch etwas übrig bleiben, werden wir hiervon die weitergehenden Tierarztkosten bezahlen", heißt es.

Bei einem Großbrand auf dem Reiterhof in Günhoven waren Anfang Oktober vier Pferde schwer verletzt worden, eins musste eingeschläfert werden. FOTO: Titz

Und es gibt noch eine gute Nachricht: Den verletzten Pferden geht es schon erheblich besser. Zwei der drei Tiere sind schon wieder zu Hause, und auch das dritte soll bis Mitte November aus der Klinik entlassen werden. Ein Pferd ist in eine neue Box gezogen, in der es seine Herde sieht und viel frische Luft bekommt. Wie es hieß, ist die Stute noch ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber die Wunden würden gut verheilen. Ein anderes Tier darf schon wieder mit seiner Herde auf die Weide.

In der Nacht zum 2. Oktober hatte ein Unbekannter das Strohlager in einem Anbau der Reithalle in Günhoven angesteckt. Die Polizei schloss später jede andere Ursache aus. Es musste Brandstiftung gewesen sein. Die in einer benachbarten Stallung untergebrachten Reitpferde waren in der Brandnacht auf angrenzende Weiden getrieben worden. Dennoch erlitten vier Tiere Brand -und Rauchverletzungen. Ein Pferd wurde so schwer verletzt, dass es kurze Zeit später eingeschläfert werden musste.

Für die anderen Tiere war die Hilfe riesengroß. "Wir danken jedem einzelnen Spender", heißt es auf der Internetseite. Es gab nicht nur Geldspenden. Firmen brachten Futter, Medikamente, Salben und Verbandsmaterial. Experten boten Futterberatung und Therapien an. Die Tierhalter danken auch "den Tierärzten und Kliniken, die alles getan haben und immer noch tun, um die Pferde wieder gesund zu bekommen".

Quelle: RP
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