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Mönchengladbach
Braunkohleinitiative IRR: Bonin hält Beitritt nicht für sinnvoll

Mönchengladbach. Umweltdezernent Gregor Bonin hat gestern auf die Forderung der SPD, sich der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) anzuschließen, reagiert: "Ein Beitritt der Stadt ist in der Vergangenheit hinlänglich diskutiert und als wenig sinnvoll erachtet worden." Die Stadt pflege seit langem gute Beziehungen zur IRR und habe zudem die feste Zusage, über den informellen Planungsverband zum Förderkreis der Region zu gehören. "Darüber hinaus ist es der Stadt gelungen, dass Wanlo mit seinem Bürgerantrag zum klimafreundlichen Dorf durch die IRR beratende Unterstützung erhält", teilt Bonin mit. Und weiter: "In der Mitgliedschaft beim Informellen Planungsverband der Tagebau-Randgemeinden sind wir sehr gut aufgehoben, schließlich honoriert das Land NRW die Arbeit des Planungsverbandes mit einer Förderung in Höhe von 100.

000 Euro, die für die Entwicklung eines Drehbuches für die Zukunft der Tagebaurandgemeinden eingesetzt werden". Die Stadt habe mit den kommunalen Partner den richtigen Schritt getan, zumal nicht zu erkennen sei, dass die IRR nachhaltig mit personellen und finanziellen Mitteln ausgestattet wird. Ein formeller Beitritt zum IRR sei vor diesem Hintergrund kein Thema.

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