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Mönchengladbach
Buchpreis-Gewinner Robert Menasse liest in Rheydt

Mönchengladbach. In der Stadtbibliothek gibt es auch 2018 etablierte und überraschende Zugänge zur Literatur. Los geht es am 8. März ab 19.30 Uhr mit dem Book-Dating in Kooperation mit der Volkshochschule, bei dem in der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus wieder "Bookistas" im Zweiergespräch über literarische Vorlieben austauschen können.

Viel Literaturgenuss ermöglicht auch die Kooperation des Fördervereins "Lust am Lesen" der Volkshochschule, dem örtlichem Buchhandel, der Heinrich-Böll-Stiftung NRW und der Stadtbibliothek. Mit ihren Lesungen - jeweils im Frühling und Herbst in zeitlicher Nähe zur Leipziger Buchmesse und dem bundesweiten Vorlesetag - hat die "Literaturkooperative" schon einige Coups gelandet: Autoren wie Nino Haratischwilli, Navid Kermani und Jonas Lüscher waren in der Stadt. Für die Frühjahrslesung ist es gelungen, Robert Menasse zu gewinnen.

"Das Schwein ist ein europäisches Querschnitts-Wesen": Mit seinem Roman "Die Hauptstadt" hat der renommierte und ausgezeichnete österreichische Autor und Publizist nicht nur den ersten Roman über die Europäische Union und Brüssel geschrieben, sondern auch den Deutschen Buchpreis 2017 gewonnen. Die Lesung ist für Donnerstag, 12. April, 19.30 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Rheydt geplant. Infos online auf www.stadtbibliothek-mg.de und unter 02161 25635.

Grenzenlos kommt auch das deutsch-niederländische Literaturfestival "Literarischer Sommer/Literaire Zomer" in seiner 19. Runde daher. Entstanden aus einer Kooperation der drei Städte Krefeld, Neuss, Mönchengladbach und ihrer Bibliotheken ist es inzwischen zum größten, binationalen deutsch-niederländischen Literaturfestival geworden. Diesseits und jenseits der niederländischen Grenze bieten rund 30 Veranstaltungen mit hochkarätigen Literaten und spannenden Neuentdeckungen grenzenlosen Literaturgenuss. Im Juli und August lädt das zweisprachige Festival seine Besucher wieder zum Staunen, Erleben, Diskutieren und zu interessanten Begegnungen an bekannte und unbekannte, an traditionelle und ungewöhnliche Orte ein. 2017 fanden zum Beispiel Lesungen in Museen statt, die mit Führung und Ausstellungsbesuch kombiniert wurden. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die niederländische Gegenwartsliteratur mit in der Vergangenheit so bekannten Autoren wie Jessica Durlacher, Leon de Winter oder Otto de Kat. Möglich wird das Literaturfestival durch die finanzielle Unterstützung zahlreicher Partner wie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das NRW-Kultursekretariat in Wuppertal, das Goethe-Institut in Amsterdam, das niederländische Generalkonsulat, het Nederlands Letterenfonds und allen beteiligten Partnerstädten mit ihren Bibliotheken. Für Mönchengladbach - so viel kann schon verraten werden - sind drei Veranstaltungen geplant, darunter mindestens eine mit einer niederländischen Autorin oder einem niederländischen Autor. Infos online auf www.stadtbibliothek-mg.de und unter 02161 258283.

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