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Mönchengladbach
Das 7. Sinfoniekonzert gibt es in zwei Programmvarianten

Mönchengladbach. Im siebten Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker, das am Mittwoch, 5. Juli, um 20 Uhr im Konzertsaal des Theaters an der Odenkirchener Straße stattfindet, und am Donnerstag, 6. Juli, um 20 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Halle eine Wiederholung erfährt, haben alle Musikfreunde wieder die Wahl zwischen zwei Programmvarianten. Am Donnerstag sind in der ersten Konzerthälfte die neuen Preisträger des Wettbewerbs "Bühne frei" zu hören. Nach zwei spannenden Auswahlrunden konnten sich 2017 drei Violinsolisten und ein Violintrio gegen die Konkurrenz durchsetzen. So wird unter anderem der erst neunjährige Raphael Gisbertz mit dem "Frühling" aus den "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi zu hören sein. Das Violintrio Oskar Iseke, Susanna Marski und Paula Wilkes (neun bis zwölf Jahre) präsentiert sich mit dem Konzert für drei Violinen D-Dur von Johann Sebastian Bach. Die Niederrheinischen Sinfoniker übernehmen die Begleitrolle.

Im Mittwochskonzert erklingt anstelle dieses Preisträgerkonzerts Joseph Haydns Sinfonie Nr. 92 G-Dur. Ihren berühmten Beinamen "Oxford" verdankt sie der Aufführung bei seiner dortigen Ehrendoktor-Feier im Jahre 1791. Komponiert hatte er das Werk, in dem er leichte Zugänglichkeit und Heiterkeit mit einer meisterlichen kompositorischen Gestaltung verbindet, bereits 1788.

Den Abschluss beider Konzertvarianten bildet die beliebte Sinfonie Nr. 8 von Franz Schubert, die sogenannte "Große C-Dur"-Sinfonie. Vor allem wegen ihres wirbelnden Finales wurde sie lange Zeit als unspielbar abgelehnt. Inzwischen ist sie längst als Meisterwerk anerkannt, in dem Schubert zu seiner eigenen musikalischen Sprache gefunden und sich von Beethovens Erbe befreit hat. Vor beiden Konzerten findet ab 19.15 Uhr eine Konzerteinführung statt.

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