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Mönchengladbach
Der Bau des "M2" kam auf Umwegen zustande

Eigentlich, erzählt Marcel Klinge, wollte ihn die Wirtschaftsförderung in ein Mischgebiet in Hardt verfrachten, wo die Möglichkeit bestanden hätte, das Thema Wohnen gleich mit zu integrieren. "Aber da hatte ich mich längst in den Nordpark verliebt", erzählt der 33-Jährige, der seit seinem zwölften Lebensjahr eine Dauerkarte für Borussia besitzt. Und doch wäre der Bau des "M2" an der Madrider Straße 2 beinahe nicht zustande gekommen oder zumindest auf die sehr lange Bank geschoben worden, schon alleine deswegen, weil die Baurichtlinien drei Stockwerke vorgaben. Von Jan Schnettler

Denn Klinge selbst wäre vermutlich mit den 200 Quadratmetern, die er zuvor an der Wickrather Nobelstraße hatte, noch eine ganze Weile ausgekommen, und hätte den Gedanken, ins Eigentum zu gehen, vielleicht wieder ad acta gelegt. "Aber irgendwann sprach ich dann mit meinem Steuerberater über das Thema, und der war sofort Feuer und Flamme, weil er auch neue Flächen suchte." Und so erstellten sie den 3,2-Millionen-Euro-Bau einfach gemeinsam. "Auch der Steuerberater saß vorher, wie wir ursprünglich, eigentlich in einem Einfamilienhaus, an der Gartenstraße", sagt Klinge. Etwas repräsentativer durfte es dann doch werden, und so kommt es, dass die Firmen Klinge und Carisco heute das Erdgeschoss belegen, während dem Steuerberaterbüro Klomp-Exner-Aretz die zweite Etage gehört. Das erste Geschoss wurde von Klinge an die Digitalagentur Recordbay vermietet.

Was Klinge/Carisco angeht, so wirken die Flächen bisher noch arg überdimensioniert. "Aber wenn alles nur einigermaßen so klappt, wie wir uns das vorstellen, sind wir hier ganz schnell schon doppelt so viele Leute", sagt Marcel Klinge. "Das Schöne ist: Wir haben hier super Möglichkeiten, nach innen zu wachsen." Davon überzeugt sich dieser Tage übrigens auch OB Hans Wilhelm Reiners, der Klinge und dem Steuerberaterbüro im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour einen gesonderten Besuch abstattet.

Quelle: RP
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