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Mönchengladbach
Der Vorstellabend des MKV als erster Vorgeschmack auf die Session

Mönchengladbach: Der Vorstellabend des MKV als erster Vorgeschmack auf die Session
Nici Kempermann ist die Frontfrau von Kempes Finest. Die Kölsch-Rocker eröffneten das Programm. FOTO: Jörg Knappe
Mönchengladbach. Es war, als würde man von der dritten direkt in die fünfte Jahreszeit springen. "Stellen Sie sich vor, Weihnachten, Sylvester und Neujahr seien schon vorbei. Jetzt ist Karneval", begrüßte Sitzungspräsident Willi Kleuser die Gäste in der ausverkauften Eickener Mehrzweckhalle zum Vorstellabend des MKV. In einem fünfstündigen Programm zeigten 14 Bands, Redner und Tanzgarden, was sie in der kommenden Session so alles zu bieten haben. Von Christian Lingen

Den Auftakt bestritten die Kölsch-Rocker von Kempes Finest. Gefördert vom Kölner Festkomitee bot die Gruppe mal ruhige, mal richtig flotte Lieder. Höhepunkt ihres Auftritts war dann aber eine rockige Version von "Die Hände zum Himmel". Dass sie ausgerechnet dieses Lied sangen, war kein Zufall. Frontfrau Nici Kempermann ist die Tochter des ehemaligen Sängers der Rabaue. Einen ersten tänzerischen Hingucker bot die KG Schwarz-Gold Rheydt. Ihr total bekloppter Chef Thomas Schmitz gab den Vortänzer, und die Damen im Petticoat tanzten zur Rockmusik der 50er und 60er Jahre mit. Eine Rede mit vielen Doppeldeutigkeiten hielt "Der Lange". Er erzählte, dass in der Sauna das Gummi seines Hosenbundes mit seinem Hintern verschmolzen sei.

Besser war "Der Tulpenheini". Der Belgier brachte einen Holländerwitz nach dem anderen und plauderte über seine Probleme mit der Polizei. "Ich wurde zuletzt angehalten, weil ich über Rot gefahren bin. Der Polizist fragte, ob ich das nicht gesehen hätte. Ich antwortete: Doch, aber Sie habe ich nicht gesehen." Für seinen Humor und die beste Rede des Abends erntete er lang anhaltenden Applaus. Eine Mischung aus Bruce Kapusta und dem alten Programm der Garderottis bot Sänger HaPe Jonen. Kein Wunder: Er war lange Jahre Teil der Gruppe.

Impulsiv wurde es beim Auftritt der Band "Real Safri". Die beiden Trommler ahmten das dänische Safri-Duo nach, das Anfang der 2000er Jahre Erfolge feierte. Bei ihrem Auftritt sprangen die Jecken im Saal auf die Stühle und die ohnehin hohen Temperaturen in der Halle stiegen noch einmal an. Ein gelungener Vorgeschmack auf die Session.

Quelle: RP
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