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Mönchengladbach
Der Zug der Erinnerungen hält in Mönchengladbach

Der Zug der Erinnerungen hält in Mönchengladbach
Der Zug der Erinnerungen hält in Mönchengladbach FOTO: Carla Schnettler
Die rollende Ausstellung, die im Zug der Erinnerung zu sehen ist, ist am Donnerstagmorgen in Mönchengladbach eröffnet worden. Vom 10. bis zum 12. März steht der Zug im Hauptbahnhof und kann täglich von 10 bis 20 Uhr besichtigt werden. Von Esther Mai

Millionen Kinder und Jugendliche wurden von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Der Grund: Ihre Eltern waren Juden, Sinti, Roma oder Gegner der Nazis. Der Zug der Erinnerungen gedenkt der Opfer.

Zu sehen sind Fotos der Opfer, ihre letzten Briefe und Notizen, die sie aus dem fahrenden Zug warfen. Eine Waggon, der vierte, wurde von Mönchengladbacher Schülern gestaltet.

Mehr als 30 Schulklassen, Kurse und Jugendgruppen haben sich für einen Besuch der Ausstellung angemeldet. Aber auch ohne Anmeldung kann der Zug noch bis Samstag in Mönchengladbach besichtigt werden. Danach bricht er zu einer Reise quer durch das Bistum Aachen auf.

(emai)
 
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