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Mönchengladbach
Deutsche Glasfaser beginnt in Kürze mit dem Netzausbau

Mönchengladbach. Noch vor den Sommerferien will die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit den Tiefbauarbeiten für die Verlegung des neuen Glasfasernetzes in mehreren Ortsteilen und Honschaften beginnen. Bis Jahresende sollen so bereits 3600 Haushalte mit mindestens 100 Mbit/Sekunde das schnelle Internet nutzen können.

Hierzu verlegt die Unternehmensgruppe für die erste Ausbaustufe 5,3 Kilometer "Backbone" (Hauptstränge) zwischen den Orten sowie 90 Kilometer Glasfaser in 42 Kilometern Trasse. In diesem ersten Schritt werden 4,2 Millionen Euro investiert.

Die Quote von 40 Prozent interessierter Haushalte, die man sich als kritische Marke gesetzt hatte, ist in Wanlo, Sasserath, Herrath, Beckrath, Wickrathhahn und zuletzt in Wickrathberg, Mennrath sowie Genholland/Sittard/Hilderath/Sittardheide erreicht worden.

In weiteren Orten waren die so genannten Nachfragebündelungen bisher noch nicht erfolgreich und wurden bis 11. Juli verlängert. In Broich (34 Prozent), Gerkerath (36), Günhoven/Genhülsen/Voosen (36) sowie Hehn/Dorthausen (30) nähern sich die Werte langsam der 40-Prozent-Marke. In Schelsen hingegen bleibt das Interesse gering - bisher liegt es lediglich bei 24 Prozent. Durchaus möglich also, dass die (wenigen) Interessenten hier am Ende in die Röhre gucken werden.

Währenddessen läutet der Aufbau des PoP (Point of Presence), der zentralen Verteilstation im Ort, die Bauphase ein. Die Glasfaserleitungen werden vom PoP aus in die einzelnen Straßen verlegt. Insgesamt werden drei solcher Verteilerstation errichtet. Diese werden im September in Sasserath, Beckrath und Wickrathberg aufgestellt. Von dort aus werden die einzelnen Orte versorgt. Abhängig von den Ortsgrößen werden weitere (Unter-)Verteiler errichtet, um jedes Haus mit einer eigenen Glasfaser anzubinden. Generell sollen die Tiefbauarbeiten jeweils etwa fünf Arbeitstage dauern, wobei in den meisten Fällen die Straßen morgens geöffnet und abends bereits wieder verschlossen werden. Nach den Tiefbauarbeiten werden die offenen Stellen in den Fahrbahnen teilweise vorübergehend mit Schotter gefüllt. Nach Beendigung der Ausbauarbeiten werden diese Stellen wieder asphaltiert.

(tler)
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