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Mönchengladbach
Dezernent Fischer fordert Kasparov

Mönchengladbach. Schach-Genie Garry Kasparov kommt am 2. Juni nicht nur zu einem Vortrag nach Mönchengladbach - er spielt auch ein Simultanturnier gegen 15 Schachspieler aus der Region. Einer von ihnen ist Kultur- und Sportdezernent Gert Fischer. Und zwar nicht in erster Linie, weil er Aufsichtsratsmitglied der Marketinggesellschaft ist, sondern weil er einer der besten Gladbacher Schachspieler ist.

Zwischen 1800 und 2000 Punkte in der deutschen Schach-Wertungsliste DWZ muss aufweisen, wer sich gegen den früheren Schachweltmeister versuchen darf; Fischer hat knapp 1950. Er tritt regelmäßig für den Mönchengladbacher Schachverein an. Chancen auf ein Remis habe er indes nicht, versichert Fischer mit dem ihm eigenen Humor: "Kasparov ist wahrscheinlich der größte Schachspieler, den es je gegeben hat. Der schlägt mich auch heute noch blind", so der Dezernent. Fischer drückte bei den Weltmeisterschaftskämpfen früher Kasparov-Gegner Karpov die Daumen. Die weiteren Teilnehmer für das Simultanturnier werden gerade ausgewählt.

(jüma)
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