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Mönchengladbach
DGB zufrieden mit Auswirkungen des Mindestlohns

Mönchengladbach. Einen "Riesenerfolg" nennt Gladbachs DGB-Vorsitzender Hans Lehmann die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. "Ein Jahr nach seiner Einführung werfen wir einen Blick auf seine Wirkungen und stellen fest: Er hat keine Jobs gekostet und vielen Beschäftigten ein Lohnplus beschert", sagt Lehmann. "Wer im Vorfeld Jobverluste, Unternehmenspleiten und explodierende Verbraucherpreise befürchtete, wird nun eines Besseren belehrt." Vor allem Frauen, Ungelernte, Beschäftigte in Dienstleistungsbranchen sowie Arbeitnehmer in Ostdeutschland profitierten von der Lohnuntergrenze.

Das habe eine DGB-Analyse der Zahlen des Statistischen Bundesamts vom zweiten Quartal 2015 im Vergleich mit dem Vorjahresquartal ergeben. Aktuellere seien derzeit nicht verfügbar. "Bei aller positiven Entwicklung werden wir darauf achten, dass der Mindestlohn wirklich überall ankommt", betont Lehmann. Deshalb seien engmaschige Kontrollen mit Blick auf Schwarzarbeit unabdingbar. "Auch vor dem Hintergrund der Flüchtlingsbewegungen", so Hans Lehmann abschließend.

(tler)
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