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Mönchengladbach
Die Hardter kamen zum 25. Mal ins Gespräch

Mönchengladbach. Vereine, Institutionen und engagierte Einzelpersonen trafen sich, um Themen rund um ihre Heimat zu diskutieren. Von Simone Krakau

Bei den Hardter Gesprächen wurde schon immer viel gesagt, gefragt und diskutiert. Gemeinsam konnte nun auf sieben Jahre und 25 Hardter Gespräche zurückgeblickt werden. 25 Gespräche voller Sorgen, Aufregern und erfreulichen Themen. Neben Nachwuchssorgen bei den Vereinen, die Zukunft der Kirchengemeinden und allgemeinen Verkehrsaufregern, entstanden in den Gesprächen auch für den Stadtteil bedeutsame Ideen. "Als wir damals begonnen haben, gab es noch keinen Nikolausmarkt", erinnert sich Antje Rometsch - sie moderiert die Gespräche seit Jahren. "Mittlerweile ist der Markt eine Institution und gar nicht mehr wegzudenken. Die Idee ist hier entstanden und dank der Leute, die sich so besonders für die Heimatarbeit einsetzen, umgesetzt worden."

Bezirksvorsteher Herbert Pauls war es für die Jubiläumsveranstaltung ein Anliegen, diese ein wenig geselliger zu gestalten, als die sonstigen Zusammenkünfte. Neben der Betriebsführung vor Beginn des Gesprächs und anschließender Vorstellung des Unternehmens mags/GEM durch Geschäftsführerin Gabriele Teufel, kam auch Revierförster Werner Stops zu Wort.

Aber auch wichtige und drängende Themen, die den Bürgern auf der Seele lagen, konnte offen angesprochen werden. Ganz vorne mit dabei: die Frage nach dem Stand des Industriegebiets Piperlohof, gemeinsam mit der Stadt Viersen. Aber auch - wie in beinahe jeder Sitzung - das Thema Verkehr stand wieder auf der Liste. Ein Teilnehmer beschwerte sich über die Kreuzung Winkelner Straße/Hardter Landstraße: "Hier muss unbedingt etwas passieren", sagte er aufgeregt. Denn in den letzten Wochen seien hier gleich mehrfach Unfälle passiert. "Von Hardt aus kommend Richtung Autobahn wird extrem schnell gefahren", beschwerte sich ein anderer Hardter. "Die Straße dort zu überqueren ist für mich eigentlich immer mit Angst verbunden. Da muss eine Ampel hin." Bezirksvorsteher Pauls und Ratsherr Fred Hendricks hörten den Bürgern aufmerksam zu, machten sich Notizen und schlugen mögliche Maßnahmen vor. "In diesem Fall werde ich mich an das Land NRW wenden, die Betreiber der Straße sind", erklärt Pauls. Für die Bürger eine erste Besänftigung.

Pauls nimmt seine ehrenamtliche Tätigkeit als Bezirksvorsteher sehr ernst. Man könne ihn auch außerhalb der Gespräche kontaktieren. Er kümmere sich dann auch in Einzelfällen - der ein oder andere Ortstermin finde dann oft spontan statt. Dass die Hardter die Sitzungen und ihre Aufgabe als Heimatvertreter aber mindestens genauso ernst nehmen, weiß Pauls zu schätzen. "Auf die Hardter ist Verlass."

Quelle: RP
 
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